14.06.2016 - 3 Information über das Thema " Raum der Stille"Be...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Regina Rosenberg, Qualitätsmanagementbeauftragte im Katholischen Krankenhaus Hagen und Frau Klein-Meding, Pflegebereichsleitung in St.-Johannes-Hospital in Hagen stellen sich vor. Es geht um einen „Raum der Stille“. Einen Raum, in dem nicht christliche Menschen während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus ihren Glauben ausüben können.

Frau Rosenberg berichtet, dass es zwar eine Kapelle gibt, jedoch noch keinen „Raum der Stille“. Beide betonen, dass dieses Thema für sie sehr wichtig ist.

Frau Hanning fragt in die Runde welche Anforderungen es gibt, um solch einen Raum einzurichten.

Herr Öztaskin zählt folgende Merkmale für die Einrichtung für den „Raum der Stille“ auf.

-          Die Möglichkeit die rituelle Waschung vorzunehmen (Wasseranschluss)

-          Ausrichtung des muslimischen Bereichs nach Kaba

-          Während des Gebets muss gewährleistet sein, dass niemand an dem Betenden vorbeilaufen kann

-          Gebetsteppiche sollten vorhanden sein

-          Ein Koran sollte in dem Raum vorhanden sein

-          Der Raum sollte mit Teppich ausgelegt sein

-          Betretung des Raums ohne Schuhe

-          Keine religiösen Symbole

 

Frau Hanning stellt drei Fragen:

  1. Darf der Patient nach der rituellen Waschung durch das Krankenhaus laufen, wenn dieser sich im Patientenzimmer gewaschen hat?
  2. Kann man die Richtung von Mekka durch ein Symbol kennzeichnen?
  3. Muss der Raum komplett mit Teppich ausgelegt sein, muss es ein spezieller Teppich sein?

 

Herr Öztaskin antwortet:

1. Für die Patienten wäre das in Ordnung, für den Besuch, der sich nicht im Patientenzimmer waschen kann, wäre eine Waschmöglichkeit am Raum sinnvoll.

2. Der Raum sollte so neutral wie möglich gehalten werden.

3. Der Teppich sollte neutral sein, wichtig ist er muss sauber sein.

 

Frau Cramer unterstreicht, dass der Raum so neutral wie möglich gehalten werden soll, um auch andere Glaubensrichtungen nicht auszuschließen. Sie betont hier auch die entstehenden Kosten mit zu bedenken.

 

Frau Karakaya erwähnt, dass es solch einen Raum in einer Klinik in Essen gibt. Sie begrüßt einen solchen Raum und erwähnt zudem, dass dieser nicht nur für das Gebet genutzt wird, sondern auch bei Trauerfällen.

Frau Klein-Meding berichtet, dass es solche Abschiedsräume in allen drei katholischen Häusern gibt.

Herr Öztaskin schlägt vor, dass man in einem separaten Termin mit Vertretern der anderen Glaubensrichtungen über weitere Details spricht. Frau Kahraman bietet an, diesen Termin zu koordinieren sobald Frau Klein-Meding ihr einen Zeitraum nennt.

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Beschluss:

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

 

 

 

SPD

 

 

 

CDU

 

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

 

 

Hagen Aktiv

 

 

 

Die Linke

 

 

 

AfD

 

 

 

FDP

 

 

 

BfHo/Piraten Hagen

 

 

 

Pro Deutschland

 

 

 

fraktionslos

 

 

 

 

 

 

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

 

Zur Kenntnis genommen

 

 

Dafür:

 

Dagegen:

 

Enthaltungen:

 

 

 

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