08.06.2005 - 2 ARGE Hagen-mündlicher Bericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 08.06.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Rumberg gibt eine aktuelle
Übersicht über die Tätigkeit der ARGE und hebt dabei insbesondere die
nachfolgenden Punkte hervor:
-
der Betreuungsschlüssel stellt sich momentan so dar,
dass ein Sachbearbeiter 75 Jugendliche betreut; demgegenüber liegt in den
anderen Bereichen der Vermittlung ein Betreuungsschlüssel von 1:140 zu Grunde.
-
es stehen 11,2 Mio. Personalmittel bereit.
-
es ist eine Steigerung der Mitarbeiter von 145 (Mai
2005) auf 165,5 Mitarbeiter (Juli 2005) angestrebt.
In organisatorischer Hinsicht sind auf
Grund der bisherigen Bewilligungsdauer von 6 Monaten nunmehr
Wiederbewilligungsanträge der Leistungsempfänger erforderlich. Hierbei ist die
ARGE insbesondere bemüht auch bei verspäteter Antragsstellung die Leistungen
zeitnah zur Auszahlung zu bringen. Auch zu diesem Zweck sind nunmehr
Kassenautomaten errichtet worden, die die entsprechende Abwicklung optimieren
sollen.
Im weiteren nennt Herr Rumberg
folgende statistische Daten:
-
Fallzahlen: ca. 13000 ( 12941 Bedarfsgemeinschaften Ende
Mai; 2097 Jugendliche)
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es wurden ca. 2000 sogenannte 1 Jobs geschaffen, davon
sind aktuell 877 Plätze belegt.
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Trainingsmaßnahmen ab 01.04.05 800 Plätze, davon 200
betriebliche Maßnahmen und 600 sonstige Trainingsmaßnahmen d.h.
Bewerbungstraining ,EDV-Schulungen etc.
-
die bislang erzielten Vermittlungserfolge lassen sich
wie folgt zusammenfassen:
n 338 Personen
wurden in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vermittelt;
104 Personen in nicht sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse;
24 Personen haben sich selbständig gemacht und 15 haben eine Ausbildung
begonnen.
In der anschließenden
Diskussion/Aussprache regt Herr Halbeisen an, dass Zahlenmaterial künftig im
Rahmen einer Tischvorlage zur Verfügung zu stellen.
Auf Anfrage von Herrn Weber
hinsichtlich der Handhabung der Unterkunftskosten wurde seitens der ARGE
mitgeteilt, dass man von einer Bagatellegrenze in Höhe von 10 ausgehe und
erst bei Überschreitung dieser Grenze eine entsprechende Kürzung durchführe.
Auf Anfrage von Frau Machatschek
teilte Herr Rumberg mit, dass 21 Mio. für Fördermaßnahmen zur Verfügung
stehen, die Hälfte hiervon kann auch ins nächste Jahr übertragen werden.
Herr Steuber führt aus, dass die
aufgeworfene Frage von Heizkostennachzahlungen die vor in Kraft treten des SGB
II entstanden sind noch hausintern diskutiert werde. Herr Steuber führt in
diesem Zusammenhang auch aus, dass Mark E unter Berücksichtigung der
gestiegenen Energiepreise eine zusammenfassende Darstellung der aktuellen
Kostensituation übersandt hat die alsbald umzusetzen ist.
Herr Halbeisen nimmt Bezug auf seinen
Antrag vom Januar 2005 betreffend der Finanzierung einer 0,5 Stelle für das
HALZ und bittet um Sachstandsmitteilung. Dr. Schmidt wird diese Frage in der
nächsten Trägerversammlung der ARGE erörtern.
