06.12.2016 - 3.2 Stand Sanierungsvorhaben Sportplatz Kluterthier...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Di., 06.12.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Jessica Röhr
Wortprotokoll
Herr Stricker erklärt, dass es im Stadtrat die Entscheidung für Investitionen gegeben habe, der Verein aber noch keinerlei Informationen habe. Er möchte den Stand der Dinge erfahren.
Herr Kriegel erläutert, dass das Sanierungsvorhaben der Anlage Klutert eine sogenannte KP 3-Maßnahme sei. Auf Nachfrage beim GWH kann gesagt werden, dass zum einen die Heizung und der Austausch der Fenster anstehe und die 300.000 €, die dafür in den Etat gesetzt wurden, geschätzte Kosten seien und die Maßnahme erst in 2018 umgesetzt werden vorbehaltlich einer zeitlichen Neuordnung der verschiedenen Baumaßnahmen. Gegebenenfalls werde es auch später, denn
KP 3- Maßnahmen müssen bis 2020 umgesetzt werden.
Herr Stricker teilt dazu mit, dass man sich mit dem Verein in Verbindung setze solle, dass dieser nicht vergeblich auf Fenster oder andere Maßnahmen warte.
Herr Grothe merkt an, dass man selbstverständlich den Verein dahingehend unterrichte, dass, wenn Arbeiten anstünden, man auch Bescheid geben werde.
Herr Alexander hält die Sanierung Klutert für überaus dringlich, da dieser Verein der Einzige sei, der zwischen Haspe und Höing die Kinder aufnehme und diese Angelegenheit zwischen 2018 und 2020 zu verschieben, halte er für bedenklich.
Herr Grothe erläutert, dass die Verwaltung im KP 3- Programm 21 Mio. € zu verarbeiten habe. Dieses sei „über Nacht“ über die Stadt gekommen und die Verwaltung hat zunächst mit den Arbeiten begonnen, die vorbereitet waren. Man habe schon einen Plan gehabt, wie man das Eine oder Andere sanieren könne. Deshalb bitte er um Verständnis, wenn Fachkollegen erklären, dass die Arbeiten in einer gewissen Reihenfolge abgearbeitet werden müssen, neben Kindergärten und Schulen.
Herr Stricker fragt, ob 2018 die Baumaßnahme oder die Planung beginne.
Dann beginnen die Baumaßnahmen, so Herr Kriegel.
Herr Dr. Fischer habe die Millionen aufaddiert, die zu verarbeiten seien und befürchtet, dass die Verwaltung es gar nicht schaffe. 57 Millionen € müssen verarbeitet werden und wenn die Verwaltung es nicht schaffe, müssen entweder das Personal aufgestockt werden oder Fremdleistungen eingekauft werden.
Herr Grothe gibt Herrn Dr. Fischer Recht. Es sei seit wenigen Wochen bekannt, dass das Programm „Schule 2020“ auch noch dazu komme, mit dem KP 3-Programm zusammen liege man bei 47 Millionen € und es sei klar, dass das mit dem vorhandenen Personal im Bereich der Gebäudewirtschaft nicht gehe.
Das besondere Problem sei hierbei, dass beim Programm „Schule 2020“ die Gelder nur vier Jahre zur Verfügung stünden und auszugeben sind, d. h. es muss 2017 angefangen werden und 2018 beendet werden. Dies sei zeitlich enger getaktet als KP 3. Man versuche die Maßnahmen übereinander zu legen. Außerdem sei man im Gespräch mit dem Oberbürgermeister beziehungsweise allen Beteiligten. Ein Mitarbeiter des GWH kann 1,5 – 2 Mio. € Baukosten pro Jahr verbauen, da könne man sich ausrechnen, wieviel Mitarbeiter man für 7,5 Mio. € Baukosten benötige und hierbei komme die Planung dann schon von außen. Die Stadt plane dies nicht selber, man wird aber auch Aufträge nach außen abgeben. Er räume ein, dass es Probleme gebe, entsprechende Leute zu organisieren, dieses Problem sei aber keineswegs nur ein Hagener. Die Mitarbeiter würden fehlen.
Herr Krippner bittet, dem Verein „Fortuna Hagen“ mitzuteilen, wie die weiteren Planungsschritte aussehen, sonst werde der Verein womöglich noch selber anfangen zu renovieren.
Herr Grothe merkt an, dass durchaus miteinander kommuniziert werde. Durchaus könne man mit dem Verein Gespräche führen.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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19,5 kB
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