03.02.2016 - 10 Landesförderplan "Alter und Pflege"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 03.02.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Martina Gleiß
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Goldbach erläutert die Vorlage und weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass man dem Sozialausschuss vor kurzer Zeit das Programm „Altengerechte Quartiere“ vor. Die Inanspruchnahme dieses Landesprogramms durch die Kommunen sei etwas zurückhaltend gewesen, was auf den nicht unbeträchtlichen Eigenanteil zurückgeführt werden könnte. Auch in Hagen sei es daran gescheitert. Es sei um 30.000 € gegangen, die man aufbringen müsste, um das Projekt an den Start zu bringen. Es gebe nun einen zweiten neuen Förderhinweis, wie es der Vorlage zu entnehmen sei. Es stelle sich nun die Frage, ob man das in Angriff nehmen solle. Der Eigenanteil in Höhe von 3.333 € würde eventuell durch Spenden aufzubringen sein.
Frau Sauerwein bedauert, dass selbst ein Eigenanteil in dieser Höhe in Hagen schwierig sei. Man habe inzwischen auch in Hagen einige Ansätze zur Quartiersentwicklung, die man unterstützen könne. Sie regt an, dieses Thema im Stadtentwicklungsausschuss näher in Augenschein zu nehmen.
Herr Meier ist der Meinung, dass alle Fraktionen eine Haltung zu dem Thema entwickeln sollten. Er bekräftigt den Wortbeitrag von Frau Sauerwein. Man müsse sich auch in Hagen dem Thema stellen und aufpassen, dass man nicht den Anschluss an eine wichtige Entwicklung verliere. Die Erfahrungen, die man mit einem solchen Programm sammeln könnte, seien auch durchaus übertragbar. Daher sollte man auf jeden Fall versuchen, den Eigenanteil aufzubringen. Dabei könnte man neben den Wohlfahrtsverbänden auch auf die Wohnungsbaugesellschaften schauen.
Für die SPD-Fraktion könne ein positives Signal gesetzt werden.
Frau Cramer erklärt, dass sich die CDU-Fraktion dieser Meinung anschließe.
Herr Goldbach teilt mit, dass man auf den Seniorenbeirat zugehen werde, um das Thema nochmal abzustimmen. Dieser tage am 08. März.
