16.02.2016 - 7 Anmeldeverfahren der Lernanfänger an den Grunds...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 16.02.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:11
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Freygang
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Becker führt unter Hinweis auf die unter dem Tagesordnungspunkt I.5 – Antrag der SPD-Fraktion zur Fortführung des Teilstandortes Delstern der Astrid-Lindgren-Grundschule – gemachten Ausführungen ins Thema ein. Die unter dem oben genannten Tagesordnungspunkt beschlossene Änderung sei mithin bei der Umsetzung der KKR zu berücksichtigen. Bis zum Schulstart könnten sich aufgrund der anhaltenden Zuwanderung noch Änderungen ergeben. Aus diesem Grund sei die Reserve-Klasse vorgehalten worden. Lediglich sechs Schüler/-innen müssten sich nach einer anderen Schule umsehen. Aus Sicht der Verwaltung sei diese im Unterausschuss gemeinsam festgelegte Verteilung, über die gesamte Stadt hinweg betrachtet, ein gutes Ergebnis. In den jeweiligen sozialen Räumen müsse man beim Zuzug weiterer Flüchtlingskinder sehen, dass diese Kinder vorrangig in den weniger stark ausgelasteten Klassen untergebracht würden. Herr Römer sagt, er stimme dem zu und sehe im Hagener Süden keinen Handlungsbedarf.
Herr Dr. Fink freut sich, dass fast alle Elternwünsche erfüllt werden könnten, spricht sich zugleich für die Einführung von Sozialindizes und die Bildung kleinerer Klassen aus. Frau Speckmann erwidert, dass höhere Integrationsschlüssel stets beachtet würden und entsprechend viele Lehrerstellen vorhanden seien. Lediglich an Bewerbern mangelt es. So seien auch Klassenteilungen nicht möglich. Schon jetzt würden Kinder nach Berchum gefahren, zukünftig wohl auch ins Volmetal, weil dort noch Kapazitäten vorhanden seien. Während Frau Neuhaus die „Punktlandung“ bei der Klassenbildung lobt, sieht Herr Dr. Geiersbach keine Notwendigkeit, in Haspe eine Reserve-Klasse vorzuhalten. Dort gebe es, im Gegensatz zu Delstern, bisher keine Anmeldung für diese Klasse. Zudem sei die Notwendigkeit an der Friedrich-Harkort-Schule nicht ersichtlich. Von daher wolle er die 67. Klasse nach Delstern verlegt wissen. Dort werde eine dritte Eingangsklasse benötigt.
Frau Speckmann erläutert das Vorhalten der Reserve-Klasse im Hagener Westen. Haspe sei stark vom Zuzug betroffen, die Unterbringung der Kinder könne dort zu einem Problem werden. Demgegenüber könnten die in Astrid-Lindgren nicht berücksichtigten Kinder zur Volmetal-Grundschule gefahren werden. Den Einwand von Herrn Dr. Geiersbach, dass bei Verlagerung der Reserve-Klasse nach Delstern und weiteren Zuzügen in Haspe dann eine weitere Klasse an Friedrich-Harkort eingerichtet werden könne, weist Frau Speckmann zurück, da sich die KKR an der höchstmöglichen Aufnahme von Schülern orientiere. Erst wenn alle Plätze vergeben seien, dürfe bei weiterem Zuzug eine zusätzliche Klasse eingerichtet werden. Ohnehin stünden Lehrkräfte nur für die tatsächlich benötigten Klassen, in Hagen 66 Klassen, zur Verfügung. Das Personal für die 67. (Reserve-)Klasse komme erst dann, wenn diese Klasse aufgrund der Anmeldezahlen eingerichtet werden müsste.
Herr Walter findet das im Unterausschuss gefundene Ergebnis gut und verweist auf die Zeiten, in denen sich wesentlich mehr Kinder umorientieren mussten. Das habe zu vielen Protesten geführt, die nun nicht zu erwarten seien. Die strukturellen Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen seien seiner Meinung nach nicht „einzuebnen“. Frau Witt führt an, dass es im Jugendhilfe-Ausschuss geheißen habe, dass für den Bereich Eilpe mit einem größeren Zuzug aus EU-Ländern zu rechnen wäre. Herr Schäfers fragt, ob es richtig sei, dass das Gebäude der ehemaligen Grundschule Spielbrink wieder für schulische Zwecke genutzt werden solle. Herr Becker verweist bezüglich der beiden vorangegangenen Wortmeldungen auf die in punkto Flüchtlinge anlassbezogene Schulentwicklungsplanung, die in der April-Sitzung vorgestellt und das aktuelle Gesamtbild aufzeigen werde. Erst dann könne das weitere Vorgehen festgelegt werden. Mithin habe auch „Spielbrink keine Substanz“. Frau Engelhardt erkundigt sich, ob die Vorlage heute beschlossen werden müsse. Frau Neuhaus bejaht dies, da die Eltern bezüglich des Schulbesuchs ihrer Kinder Sicherheit haben müssten. Sie stellt den folgenden Antrag der SPD-Fraktion sodann zuerst zur Abstimmung.
1. Abstimmung über den folgenden Antrag der SPD-Fraktion:
Beschluss:
Die für die Grundschule Friedrich-Harkort vorgesehene Reserve-Klasse (= 67. Klasse der KKR-Berechnung laut Anlage der Verwaltungsvorlage) wird als dritte Eingangsklasse zur Grundschule Astrid-Lindgren verlagert. Örtlich wird diese dritte Eingangsklasse am Teilstandort in Delstern untergebracht.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
SPD | 5 |
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CDU |
| 5 |
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Bündnis 90/ Die Grünen |
| 2 |
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Hagen Aktiv | 1 |
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Die Linke | 1 |
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AfD |
| 1 |
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FDP | 1 |
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BfHo/Piraten Hagen | 1 |
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| Einstimmig beschlossen | ||
x | Mit Mehrheit beschlossen | ||
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Dafür: | 9 | ||
Dagegen: | 8 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||
2. Abstimmung über die Verwaltungsvorlage:
Beschluss:
Die Bildung der Eingangsklassen an den Grundschulen zum Schuljahr 2016/2017 wird unter Berücksichtigung der Kommunalen Klassenrichtzahl (KKR) gemäß der Anlage, unter Berücksichtigung der zuvor verabschiedeten Änderung gemäß SPD-Antrag (s.o.), beschlossen.
Die Vorlage wird zum 01.08.2016 umgesetzt.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
SPD | 5 |
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CDU | 5 |
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Bündnis 90/ Die Grünen |
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| 2 |
Hagen Aktiv | 1 |
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Die Linke | 1 |
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AfD |
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| 1 |
FDP | 1 |
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BfHo/Piraten Hagen | 1 |
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x | Einstimmig beschlossen | ||
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Dafür: | 14 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 3 | ||
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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20,9 kB
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