13.09.2016 - 6 Inklusion in Hagen: Entsendung von Vertretern d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 13.09.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Martina Gleiß
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Kaufmann berichtet, dass sich die Stadt Hagen im Zuge der Ratifizierung der UN-Behindertenkonvention einen Aktionsplan erarbeitet habe, der jenseits des Themas „schulische Inklusion“ ansetze. Insofern sei der Vorschlag dieser Arbeitsgruppe entstanden, die Belange von Menschen mit Behinderung in alle übrigen Bereiche ebenfalls mit einzubeziehen. Eine Entsendung von Menschen mit Behinderung bzw. deren Vertretern in die genannten Gremien, bedeute von daher eine noch aktivere Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen. Im Zuge dessen sei sich die Verwaltung darüber klar geworden, dass das Wort „behindertengerecht“ nicht mehr gültig sei. Stattdessen spreche man über „barrierefrei“ und man werde sich in jeder Hinsicht bemühen, Barrierefreiheit in sämtliche Bereiche zu erreichen. Egal ob es sich dabei um Texte, infrastrukturelle Gegebenheiten oder um Zugänge zu Inhalten handeln werde.
Herr Söhnchen bedankt sich bei Frau Kaufmann für die erklärenden Worte. Anschließend lässt er über den vorliegenden Beschlussvorschlag abstimmen.
Beschluss:
- Vertreter des Beirates für Menschen mit Behinderungen werden als beratende Mitglieder in den
a) Jugendhilfeausschuss,
b) Schulausschuss,
c) Stadtentwicklungsausschuss,
d) Kultur- und Weiterbildungsausschuss und
e) in den Sport- und Freizeitausschuss
entsandt.
Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechende Vorlagen für notwendige Satzungsänderungen zu fertigen.
