13.09.2016 - 8 Bericht der Volkshochschule Hagen (VHS) und der...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Anmerkung der Schriftführerin: Die Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge zu den Tagesordnungspunkten I.8 und I.9 erfolgt gemeinsam unter dem Tagesordnungspunkt I.8

 

 

Frau Kaufmann möchte vor Eintritt in diesen Tagesordnungspunkt gerne darauf hinweisen, dass es für die Verwaltung außerordentlich wichtig sei zu betonen, welche zentrale Rolle die Volkshochschule bei der sprachlichen Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen in Hagen spiele. Die Volkshochschule decke für diesen Bereich alle Sprachniveaus ab, also von der Alphabetisierung bis hin zu einem Abschluss des B2-Sprachniveaus. Zur weiteren Information möchte Frau Kaufmann dem Kulturausschuss mitteilen, dass die Volkshochschule auch die Einbürgerungstest abnehme, d.h. auch in diesem Bereich spiele die Volkshochschule (VHS) eine ganz zentrale Rolle. Diese Einbürgerungstests finden zweimal im Jahr statt und bilden den Abschluss eines jeden Integrationslehrganges.

 

Frau Sonnenberg erläutert den Tagesordnungspunkt I.8 und I.9 anhand der vorliegenden Vorlagen. Zu den Anmerkungen von Frau Kaufmann möchte Frau Sonnenberg noch erwähnen, dass für sie persönlich, die im Jahr 2015 entstandene Zuwanderungsproblematik spannend gewesen sei. Die VHS habe in dieser Zeit feststellen können, dass sich auch andere Behörden in dieser Situation und  in der Zusammenarbeit mit der VHS unheimlich bewegt haben. Es wurde in dieser Zeit nicht lange geplant, sondern einfach gemacht. Dieses habe sich u.a. auch darin gezeigt, dass auch während den geschlossenen Verwaltungstagen zwischen den Jahren, Sprachkurse starten konnten damit gesetzliche Vorgaben eingehalten werden konnten. Im Jahr 2016 werde die Anzahl der Integrationskurse bei der VHS verdoppelt werden müssen. Hierfür wurde auch personelle Verstärkt. Die Arbeit in den Integrationskursen werde sich dahingehend verändern müssen da es seitens der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter Vorgaben gebe, Sprache und Beruf zu kombinieren. In diesem Zusammenhang erhielt die VHS gerade, gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden eine größere Trägermaßnahme, namens „KompAS“. In diesem Zusammenhang wurde der VHS auch ein Angebot von der Fernuni Hagen unterbreitet, von dort wurden ganz unkompliziert  zusätzliche Räumlichkeiten und auch Dozenten zur Verfügung gestellt. Von der Bezirksregierung Arnsberg wurde eine finanzielle Unterstützung für die Ausgabe von diversen Schulbüchern zugesagt und getätigt. Gerade im Bereich der Integrationskurse leiste die VHS tolle und zielführende Arbeit, die sich zum einen bei den Trägern rumgesprochen habe, aber auch bei den Kursteilnehmern.

Allerdings möchte Frau Sonnenberg auch auf die aktuellen Schwierigkeiten im Bereich der Integrationskurse hinweisen, gerade in Bezug auf die, noch fehlenden, personellen Ressourcen.

Zum allgemeinen Programm der VHS möchte Frau Sonnenberg insbesondere auf die weitere Um- und Neugestaltung des Außengeländes der Villa Post hinweisen. Diese Gestaltung erfolge weiterhin im Rahmen des Projektes „soziale Stadt Wehringhausen“. Ganz neu eingeführt werde ein „Imker-Projekt“, welches mit Hagenern Grundschulen aufgearbeitet werden soll und sie hoffe, dass man bereits im kommenden Jahr, den ersten VHS-Honig präsentieren könne. Als letztes möchte Frau Sonnenberg auf die, im eigenen Tonstudio aufgenommene CD hinweisen, die in Zusammenhang mit dem Projekt „Ganz Hagen schreibt ein Buch“ entstanden sei und käuflich zu erwerben sei.

 

Herr Söhnchen bedankt sich bei Frau Sonnenberg und übergibt das Wort an Herrn Rösner, der für die Max Reger Musikschule berichten wird.

 

Herr Rösner berichtet über das Programm der Max-Reger-Musikschule des Jahres 2015 und des ersten Halbjahres 2016 anhand der vorliegenden Berichtsvorlage 0615/2016 und 0616/2016.

In Bezug auf das Programm des zweiten Halbjahres 2016 möchte Herr Rösner auf den ausgelegten Veranstaltungskalender hinweisen. Hierbei habe man sich dem zentralen Thema der VHS „Demokratie“ angeschlossen und das Programm der Max-Reger-Musikschule unter dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ gesetzt. Ebenfalls anknüpfend an die VHS engagiert sich die Max-Reger-Musikschule zunehmend in diversen Integrations- und Flüchtlingsprojekten.

Zum Schluss möchte Herr Rösner noch betonen, dass sich das 10 er-Ticket sehr gut etabliert habe.

 

Herr Söhnchen bedankt sich ebenfalls bei Herrn Rösner für die Programmvorstellung und weist darauf hin, dass nun die Tagesordnungspunkte I.8 und I.9 zusammengefasst worden seien.

 

Herr Dr. Fischer möchte allen Kulturausschussmitgliedern das Preisträgerkonzert der Veranstaltungsreihe „Jugend musiziert“ im Sparkassenkarree nahelegen. Dort sei wunderbar zu hören, wie Kinder und Jugendliche fantastisch musizieren. Dieses Konzert sei einfach ausgezeichnet und Lohnenswert.

 

Herr Rösner stimmt Herrn Dr. Fischer voll und ganz zu. Er findet es toll, dass es in der heutigen Zeit noch Kinder und Jugendliche gebe, die sich neben allen gesteigerten schulischen Anforderungen, noch hinsetzen und sich auf diesen Wettbewerb vorbereiten und dies auf einem sehr hohen Niveau.

 

Herr Söhnchen stellt fest, dass keine weiteren Rückfragen oder Wortmeldungen zu den Tagesordnungspunkten vorliegen.

Reduzieren

Beschluss:

Der Bericht der Volkshochschule Hagen (VHS) und der Max-Reger-Musikschule Hagen (MRM) über das Jahr 2015 wird zur Kenntnis genommen.

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

X

Zur Kenntnis genommen