14.06.2005 - 8 Stellenplan 2005
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Personalausschusses
- Zusätze:
- Verfasser : Fuchs, Michael
- Gremium:
- Personalausschuss
- Datum:
- Di., 14.06.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0415/2005 Stellenplan 2005
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Asbeck erklärt für
die CDU Fraktion, dass im Bereich der Neueinrichtung von Stellen beim Amt für
öffentliche Sicherheit, Verkehr und Personenstandswesen folgende Änderungen
vorgenommen werden sollten: Die 2 NN Stellen für den Vollzug des
Landeshundegesetzes sowie die 2 NN Stellen in der Ausländerstelle werden nicht
befürwortet und sollten aus dem Stellenplan gestrichen werden.
Herr Gregull teilt mit,
dass die Verwaltung zur Umsetzung der Landeshundeverordnung verpflichtet sei.
Die beiden Stellen seien bereits überplanmäßig besetzt, der Bedarf sei bereits
festgestellt, die Überführung in Planstellen sei lediglich eine logische
Konsequenz.
Herr Asbeck führt aus,
dass die Pflichtaufgaben zwar ausgeführt werden müssen, es müsse jedoch auch
möglich sein, die Landeshundeverordnung durch bereits vorhandene
Ordnungskräfte, wie z.B. Politessen, umzusetzen.
Herr Peters erklärt, dass
die beiden Stellen im Bereich der Ausländerstelle ein Ergebnis des Gutachtens
zur Beurteilung der Aufgabenwahrnehmung im Amt für öffentliche Sicherheit,
Verkehr und Personenstandswesen der Stadt Hagen seien. Darin sei festgestellt
worden, dass Einnahmepotentiale vorhanden seien, falls die Quote für die
Einbürgerungen von Ausländern mit unbefristeten Aufenthaltserlaubnissen
gesteigert werden kann. Die beiden Stellen würden sich daher quasi
refinanzieren und wären somit ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.
An der Diskussion über den Stellenplan
beteiligen sich Herr Dücker, Frau Kingreen, Herr Dr. Bäcker,
Herr Finck und Frau
Grehling.
Herr Röspel fasst
zusammen, dass bei den insgesamt 4 kritisierten neuen Stellen bereits MitarbeiterInnen
überplanmäßig eingesetzt sind. Zur Stellenplanberatung 2006 sollte eine
detaillierte Begründung der Umwandlung von überplanmäßigen Stellen in NN
Stellen erfolgen.
Herr Peters teilt mit, dass sich die SPD Fraktion im Hinblick auf
die erfolgte Landtagswahl in NRW dazu bereit erklärt, die beiden Stellen für
den Vollzug des Landeshundegesetzes weiterhin überplanmäßig zu besetzen. Für
den Stellenplan 2006 sei erneut zu prüfen, ob die Einrichtung dieser Stellen im
Stellenplan sinnvoll erscheine. Die beiden Stellen im Bereich der
Ausländerstelle sollten allerdings als Stellen im Stellenplan eingerichtet
werden.
Herr
Röspel erklärt sich
mit dem Kompromiß einverstanden und läßt über den geänderten Beschlussvorschlag
abstimmen.
Beschluss:
Der Personalausschuss empfiehlt dem
Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:
Der Stellenplan wird gemäß der Anlagen
2 und 4 mit folgender Änderung beschlossen:
Beim Amt für öffentliche Sicherheit,
Verkehr und Personenstandswesen (32) werden die 2 NN-Stellen für den Vollzug
des Landeshundegesetzes nicht eingerichtet, sodass im Bereich der
Stellenplanveränderungen insgesamt 29 neue Stellen ausgewiesen werden.
