30.11.2016 - 7 Abschlussbericht: Evaluation der Wirksamkeit Fr...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 30.11.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Tatjana Simon
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Reinke begrüßt Herrn Hilkert vom ISS in Frankfurt zu diesem Tagesordnungspunkt, der in der heutigen Sitzung den Abschlussbericht zu der Evaluation der Wirksamkeit früher Hilfen und anderer präventiver Angebote in Hagen vorstellen wird.
Frau Kaufmann macht deutlich, dass die Stadt Hagen mit dieser Untersuchung der Zeit ein wenig voraus sei. Das Thema gewinne auf Landes- und Bundesebene stark an Bedeutung. Sie habe die große Hoffnung, dass sich irgendwann auch die Finanzierung der frühen Hilfen bei den Kommunen verbessere. Man sei froh, die Evaluation der Wirksamkeit der Frühen Hilfen mit fachlicher Unterstützung darlegen zu können. Sie richtet einen Dank an den Ausschuss für die geleistete Unterstützung in der Vergangenheit. Das investierte Geld sei außerordentlich gut angelegt.
Herr Reinke ergänzt, dass die Einrichtung der Kinderschutzambulanz im Jahre 2007/2008 der Ausgangspunkt gewesen sei und damit ein ganzer Prozess angestoßen worden sei. Dazu habe auch das Bundeskinderschutzgesetz beigetragen.
Er sei sehr dankbar, was in dieser Stadt zum Thema Kinderschutz geleistet worden sei.
Herr Hilkert stellt den Abschlussbericht zur Evaluation der Wirksamkeit Früher Hilfen und anderer präventiver Angebote in Hagen vor (siehe Anlage zu TOP 7).
Herr Reinke bedankt sich bei Herrn Hilkert für die geleistete Arbeit. Es sei deutlich geworden, dass man sich noch ausführlich mit den vorgestellten Handlungsempfehlungen auseinandersetzen müsse, um zu entscheiden, wie es in Hagen weitergehen solle. Er dankt allen Mitwirkenden für Ihre Arbeit an dem Prozess, insbesondere Frau Simon, Frau Thiede und Frau Hümmerich.
Er schlägt vor, sich Anfang nächsten Jahres in einem Unterausschuss intensiver mit den Handlungsempfehlungen auseinanderzusetzen.
Frau Kaufmann stellt fest, dass die beiden Szenarien unterschiedliche Gefühle weckten. Das eine Szenario sei sehr beunruhigend, wobei das andere Szenario Mut mache. Was könne man tun, um sich dem zweiten Szenario zu nähern?
Herr Hilkert macht deutlich, dass die Handlungsempfehlungen eng mit dem zweiten Szenario verknüpft seien. Der Bericht zeige anhand der Ergebnisse, dass Hagen mit dem Projekt der Frühen Hilfen gut aufgestellt sei.
Herr Gebauer dankt Herrn Hilkert in seiner Funktion als betroffener Träger. Man sei in den zwei Jahren sehr gut und auf Augenhöhe begleitet worden. Man habe die Qualität der Frühen Hilfen durch die Fragestellungen weiterentwickeln können.
Er fühle sich durch die Aussage bestätigt, dass die Frühen Hilfen wirkten. Das sei ein sehr wichtiges Ergebnis. Die Frühen Hilfen wirkten von unten heraus, damit eine spätere Hilfe durch den Kinderschutz nicht mehr notwendig sei.
Es seien drei ganz unterschiedliche Bereiche evaluiert worden. Das seien zum einen die Familienbegleiterinnen gewesen, zum anderen die Familienhebammen und letztendlich die Familienpaten. Daneben gebe es noch eine Vielzahl mehr im Bereich der Frühen Hilfen. Ihm sei wichtig, dass man bei den Handlungsempfehlungen nicht die anderen nichtevaluierten Bereiche vergessen solle.
Herr Goldbach weist darauf hin, dass nur drei Bereiche finanzierbar gewesen seien. Natürlich werde man auch weiterhin das Gesamtspektrum in der Weiterentwicklung betrachten. Man habe in Hagen ein enges Netz von Maßnahmen, das vor Hilfe zu Erziehung einsetze. Man sei dabei, dieses enger miteinander zu verzahnen.
Insgesamt sei man mit diesen Maßnahmen auf einem sehr guten Weg in Hagen.
Natürlich werde die Entwicklung im Ausschuss und den Arbeitsgemeinschaften fortgeführt.
Anlagen zur Vorlage
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3,5 MB
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