07.09.2016 - 13 Inklusion in Hagen: Entsendung von Vertretern d...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Goldbach erläutert die Vorlage.

 

Frau Scharlau befürwortet die Teilnahme eines Vertreters des Beirats für Menschen mit Behinderungen an den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses.

 

Ihr komme in dem Zusammenhang die Idee, dass man  aber auch darüber beraten könne, dass in allen anderen Ausschüssen ein Vertreter des Jugendhilfeausschusses sitze, der sich um die  jugendgerechte Gestaltung kümmere. In anderen Kommunen gebe es solche Ansätze. 

 

Frau Niemann fragt sich, wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass ein solches Vorhaben Bedarfe an anderer Stelle wecke. Sie nennt ein paar Beispiele.

 

Herr Goldbach ist der Meinung, dass man dem Gedanken von Inklusion ein Stückweit Rechnung trage. Das sei eine Bereicherung für den Ausschuss. Die Gefahr, dass Bedarfe an weiteren Stellen geweckt würden, sehe er nicht.

 

Herr Sondermeyer weist darauf hin, dass es sich hier um einen Rechtsanspruch handele.

 

Frau Köppen spricht sich auch für die Beteiligung eines Vertreters für Menschen mit Behinderungen an den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses  aus. 

 

Frau Kaufmann berichtet, dass man derzeit damit beschäftigt sei, ein sogenanntes integriertes Handlungskonzept zu erarbeiten. Eine  Stadt müsse viele Aspekte der Bevölkerungsgruppen wahrnehmen. Im Zuge der Un-Behindertenrechtskonvention sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen.

Sie dankt Herrn Sondermeyer für den Hinweis, dass man auch bei der Wortwahl und in den Texten darauf achten solle, dass das Wort „behindertengerecht“ keine Gültigkeit mehr habe. Es sei durch die Wortwahl „barrierefreie Einrichtungen für alle Menschen“ zu ersetzen.

Man werde sich bemühen, das eigene Sprach- und Schreibverhalten dahingehend zu korrigieren.   

 

Herr Reinke stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

 

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen,

Vertreter des Beirates für Menschen mit Behinderungen als beratende Mitglieder in den Jugendhilfeausschuss zu entsenden.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechende Vorlagen für notwendige Satzungsänderungen zu fertigen.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

2

 

 

CDU

1

 

2

Die Linke

1

 

 

in der Jugendhilfe erfahrene Mitglieder

1

 

 

Vertreter Jugend- und Wohlfahrtsverbände

4

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

9

Dagegen:

0

Enthaltungen:

2