17.05.2005 - 6 Dezentrale Ressourcenverantwortung

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Peters teilt mit, dass die SPD – Fraktion bereits seit Jahren darauf hingewiesen hat, dass die Verwaltung verstärkt im betriebswirtschaftlichen Bereich ausbilden sollte. Desweiteren erscheint fraglich, ob sich externe Betriebswirtschaftler auf entsprechend dotierte Stellen bewerben würden. Herr Peters fragt außerdem nach, ob durch die Einrichtung des NKF noch zusätzliche Stellen in diesem Bereich eingerichtet werden müssen, oder ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dezentralen Steuerungsdienste auch dieses Feld mit abdecken. Zudem sei die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung der dezentralen Steuerungsdienste aus der Vorlage nicht erkennbar. Herr Peters beantragt daher für die SPD – Fraktion die Vorlage zunächst als 1. Lesung zu behandeln und eine Beschlussfassung erst nach Klärung der offenen Fragen in der nächsten Sitzung des Personalausschusses vorzunehmen.

Frau Grehling erklärt, dass das betriebswirtschaftliche Know – How in der Verwaltung derzeit noch nicht ausreichend ist. Dementsprechend werde bei der Ausbildung von Nachwuchskräften seit geraumer Zeit bereits auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte Wert gelegt. Bei der Umsetzung des NKF seien Ansprechpartner in den einzelnen Dezernaten dringend erforderlich, um vor Ort in entsprechender Zuständigkeit das neue System zu begleiten. Dies bedeute, dass bereits jetzt die entsprechenden Schulungen und Qualifizierungen in den einzelnen Dezernaten angestoßen werden müssen, um die jeweiligen Dezernenten nicht mit dieser Aufgabe alleine zu lassen. Es erscheine wenig sinnvoll, eine zentrale Steuerungseinheit mit der Einführung zu beschäftigen und die Dezernate letztendlich lediglich daran teil haben zu lassen.

Herr Asbeck ist der Meinung, dass eine Vertagung und Beschlussfassung in der nächsten Sitzung des Personalausschusses sinnvoll erscheint, um die noch offenen Fragen zu klären. Gleichzeitig merkt er an, dass die neuen Aufgaben sowohl auf Verwaltungsleute als auch auf externe Betriebswirtschaftler verteilt werden sollten.

Herr Peters weist darauf hin, dass aus Gründen der Wirtschaftlichkeit Einsparungseffekte an anderer Stelle der Verwaltung erzielt werden sollten. Gleichzeitig bittet er um Mitteilung, wie hoch der Bedarf an zusätzlichen Stellen bei der Einführung des NKF zukünftig sein wird.

Herr Gregull teilt mit, dass intern vorab festgstellt wurde, dass an 18 Stellen innerhalb der Verwaltung betriebswirtschaftliches Know – How angesiedelt werden müßte

Frau Grehling, Herr Gregull, Herr Röspel, Frau Suda, Herr Pollex, Herr Deaki, Herr Ciupka, Herr Oberste – Berghaus und Herr Peters diskutieren über die Einführung der dezentralen Steuerungsdienste und die Verquickung mit dem NKF. Als Ergebnis ist festzustellen, dass Erfahrungswerte nicht vorliegen. Derzeit werde von der Verwaltung geprüft, inwieweit Nachwuchskräfte diese Tätigkeit übernehmen können und welche Anzahl von extern einzustellenden Betriebswirten benötigt wird.

Herr Röspel stellt fest, dass innerhalb der Fraktionen noch Beratungsbedarf besteht und vertagt die Beschlussfassung auf die Sitzung des nächsten Personalausschusses.

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die dezentrale Ressourcenverantwortung in der Stadtverwaltung Hagen flächendeckend umzusetzen und die dafür erforderlichen personellen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

 

 Einstimmig beschlossen

 

 

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

X

 Beschlussfassung vertagt auf den 14.06.2005

 

 

 

 

 

Dafür:

      

 

 

Dagegen:

      

 

 

Enthaltungen: