06.04.2005 - 3 Personalkostenentwicklung 2005

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Siskowski beantwortet zunächst die Anfragen aus der letzten Sitzung des Personalausschusses hinsichtlich der Ansatzüberschreitungen verschiedener Bereiche beim Rechnungsergebnis 2004. Die Ansatzüberschreitung bei der Gemeindenahen Therapie sei nicht auf eine Ausweitung der Personalausstattung zurückzuführen, sondern darauf, dass das vorhandene Personal teurer geworden sei. Wesentlichen Anteil daran habe die nach der Betriebsprüfung des Finanzamtes notwendig gewordene Umwandlung von Honrarverträgen auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Eine Kompensation der Personalkostensteigerung sei durch Minderausgaben im Sachkostenbereich erfolgt. Im Bereich des Chemischen Untersuchungsamtes sei lediglich eine Verschiebung zwischen Plandaten und Ist – Kosten festzustellen. Der Ansatzüberschreitung im Bereich der aktiv Beschäftigten stehe eine Unterschreitung im Bereich Beihilfe/Versorgung gegenüber. Im Saldo habe das Chemische Untersuchungsamt nur um 25 Euro überschritten. Im Bereich der aktiv Beschäftigten des Rettungsdienstes seien für 2004 keine außergewöhnlichen Personalmaßnahmen zu verzeichnen, aus denen Überschreitungsgründe abzuleiten wären. Die geringe Überschreitung zum Budget von 1,2 % sei daher auf die grundsätzlich bestehende Kalkulationsungenauigkeit bei der Ansatzplanung und auf individuelle Kostenfaktoren zurückzuführen. Im Bereich der Beihilfe/Versorgung des Rettungsdienstes verteile sich die Ansatzüberschreitung im Wesentlichen auf die Erhöhung der Versorgungslasten und auf erhöhte Beihilfekosten.  Die Ansatzüberschreitung im Bereich Theater/Orchester sei zurückzuführen auf die Kosten der Tarifsteigerung 2003 und 2004 (455.000 Euro), die vorgezogene Zahlung der Kosten der Sozialversicherung für Januar 2005, die bereits Ende Dezember kassenwirksam geworden seien, die Budgetkürzung für Einzelkonsolidierungsmaßnahmen und die Personalkosten für 2 Orchestermusiker, die sich nach der Rückführung aus dem Verbund Siegen - Hilchenbach erfolgreich in Beschäftigungsverhältnisse eingeklagt haben. Zusätzlich sei eine Budgetüberschreitung im Bereich der Aushilfen zu verzeichnen aufgrund erhöhter Krankheitsausfälle und Schwangerschaftsvertretungen.

Herr Siskowski erläutert die Vorlagen Personalkostenentwicklung Februar und März 2005.

Herr Röspel merkt an, dass eine Gegenüberstellung von Aufgabenreduzierungen oder Aufgabenkomprimierungen im Vergleich zur Auswirkung auf die Mitarbeiterstärke sinnvoll wäre.

Herr Siskowski erklärt, dass zukünftig das NKF den Vorteil der Produktbezogenheit mit sich bringen wird.

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Beschluss: