25.05.2016 - 2 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 25.05.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr W. macht auf das herausgerissene Verkehrsschild „Rad/ Fußweg“ im Bereich der Einmündung zum Hilgenland aufmerksam.“
Herr Erlmann teilt mit, dass in der zweiten Aprilwoche in einer Nacht im Bereich des Radweges der Ortsumgehung Boele mehrere Verkehrsschilder mutwillig aus den Verankerungen gerissen worden seien. Im Mai seien weitere Verkehrsschilder von Jugendlichen zu Fall gebracht worden. Die Täter konnten jedoch nicht gefasst
werden.
Herr L. bemängelt, dass an der Hohensyburgstraße im Kreuzungsbereich der
„Stora Enso“ aus Schwerte und Garenfeld kommend, der Radweg nicht auch im Rahmen der vorgenommenen Markierungsarbeiten ausgewiesen wurde.
Wünschenswert sei die Anbringung einer zusätzlichen Beschilderung.
Um eine Überprüfung ggfls. vor Ort wird gebeten.
Weiterhin spricht Herr L. das Planfeststellungsverfahren, das durch Amprion eingeleitet worden ist, an. Er macht deutlich, dass es eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen Amprion und den betroffenen Anwohnern bezüglich der Flächen der anliegenden Wohnhäuser gegeben habe. Herr L. möchte wissen, ob es eine Stellungnahme der Stadt gibt und ob wegen der Veränderungen in der Planung, hier B-Plan Hengsteysee, auch diesbezüglich Änderungen vorgesehen seien. Weiterhin möchte er wissen, wenn es Vereinbarungen gibt, warum diese noch nicht mit den betroffenen Anwohnern besprochen worden seien.
Herr Kohaupt entgegnet, dass die Stadt Hagen nach seinem Kenntnisstand, bezüglich der Leitungsstrecke von Amprion im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eine Stellungnahme abgegeben habe. Er gehe davon aus, dass es durch die Änderung des Bebauungsplanverfahrens – Freizeitentwicklung Südufer Hengsteysee - keine Einwirkungen auf das Planverfahren von Amprion geben werde.
Wichtig sei, dass die mit den Anwohnern im Uhlenbruch getroffene Vereinbarung,
- leichte Verschwenkung der Trasse-, im Planfeststellungsverfahren mit aufgeführt ist. Gleichzeitig ist zu hinterfragen, ob sich durch das neue B-Planverfahren eine Änderung für die Trasse ergeben könnte.
Um Beantwortung durch die Verwaltung wird gebeten.
Frau M. geht kurz auf das Widerspruchsschreiben der Anwohner, zur geplanten Änderung des Bebauungsplanes im Dr. Lammert-Weg und der Anbringung eines Absperrpfostens zur Hagener Straße, ein. Sie hoffe, dass in der nächsten Sitzung darüber beraten werde.
Frau M. schlägt vor, eine weitere Beschilderung hinsichtlich der Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h auf der rechten Straßenseite anzubringen. Da es keinen Bürgersteig im Bereich der Straße gibt, sei es aus ihrer Sicht sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass auf der Baustraße langsam gefahren werden müsse.
Weiterhin möchte sie wissen, warum die Grünflächen und der geplante Spielplatz noch nicht errichtet worden seien. Die Anwohner versuchen, den Wildbewuchs zu entfernen und die Flächen zu pflegen.
Herr Kohaupt sagt eine Beantwortung durch die Verwaltung zu. Man werde die Stellungnahme der Verwaltung zu dem Widerspruchsschreiben abwarten und anschließend in der Sitzung der BV-Nord im Juni darüber beraten.
