16.06.2005 - 6.11 Einrichtung eines Servicezentrum Wirtschaft bei...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.11
- Zusätze:
- Verfasser : Ellinghaus, Michael
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 16.06.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr
Gerbersmann verweist darauf, dass ein Beschlussvorschlag der
CDU-Fraktion ausliegt. Er erläutert dazu, dass es seiner Fraktion wichtig ist,
wie die Schnittstellen zur Wirtschaftsförderung definiert werden (wo findet
Zusammenarbeit, wo Abgrenzung statt). Das Augenmerk der CDU liegt auch auf der
Frage, wie die Stellen in das Servicezentrum Wirtschaft kommen. Ziel muss es aus
seiner Sicht sein, möglichst wenig überplanmäßige Stellen zu schaffen.
Herr Weber teilt für die
SPD-Fraktion mit, dass dem Beschlussvorschlag der CDU in weiten Teilen
zugestimmt werden kann. Ein Eingriff innerhalb der Pilotphase hält er jedoch für
nicht sinnvoll, da sich das Servicezentrum in Ruhe aufbauen können sollte. Auch
Herr Weber sieht die Notwendigkeit, die Schnittstelle(n) zur
Wirtschaftsförderung zu definieren, da die Arbeit der Wirtschaftsförderung
nicht eingeschränkt werden soll.
Herr Dr.
Ramrath hält es für wichtig, das Servicezentrum Wirtschaft beim
Oberbürgermeister und nicht irgendwo in der Verwaltung angebunden wird.
Herr Riechel hält es
ebenfalls für wichtig, dass mit dem Servicezentrum keine Konkurrenz zur
Wirtschaftsförderung aufgebaut werden soll.
Herr Dr.
Schmidt bestätigt, dass dies auch nicht die Absicht bei der Schaffung dieser
neuen Einheit ist. Wo die spätere Anbindung erfolgen soll, ist noch zu
überlegen.
Herr
Marscheider hält es nicht für sinnvoll, in der Pilotphase exakte
Definitionen einzufordern und bittet daher um Streichung von Punkt 3 des
Vorschlages der CDU-Fraktion.
Letzterem
schließt sich Herr Dücker an.
Herr
Ellinghaus befürwortet den Beschlussvorschlag der CDU-Fraktion,
plädiert aber dafür, dass die Schnittstellendefinition zu einem späteren
Zeitpunkt erfolgt.
Herr
Oberbürgermeister Demnitz stellt den Beschlussvorschlag der CDU-Fraktion mit der Streichung des
Wortes "exakt" in Satz 1 und der Streichung von "unmittelbar
nach der Sommerpause" im Satz 2 von Punkt 3 zur Abstimmung.
Beschluss:
1.
Der
Rat beschließt die Einrichtung eines Servicezentrums Wirtschaft bei der
Stadtverwaltung Hagen auf der Grundlage des vorgelegten Konzeptes.
2.
Während
der Pilotphase bleibt es dem Rat vorbehalten, Änderungen an der Konzeption
vorzunehmen, sofern diese aus Sicht des Rates notwendig werden.
3.
Die
Verwaltung wird beauftragt, die Schnittstellen zwischen dem Servicezentrum
Wirtschaft und themenverwandten Verwaltungseinheiten (Wirtschaftsförderung,
Kundenbüro Grunderwerb und Bauen, etc.) zu definieren. Diese Schnittstellen-definition
ist dem Rat vorzulegen.
4.
Die
Verwaltung wird beauftragt, ebenfalls unmittelbar nach der Sommerpause ein
Personalkonzept vorzulegen, in dem auf Stellen- bzw. Abteilungen genau
abgebildet wird, aus welchen Bereichen das Personal rekrutiert wird. Sofern die
entsprechenden Stellen vom Servicezentrum nicht übernommen werden können, soll
eine Kompensation vorgeschlagen werden.
5.
Insgesamt
ist darauf zu achten, dass möglichst wenig überplanmäßige Stellen geschaffen
werden.
6.
Nach
Abschluss der Pilotphase entscheidet der Rat erneut über die Zukunft des
Servicezentrums.
