27.04.2016 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 27.04.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Beginn des öffentlichen Teils: 16.05 Uhr
Herr Dahme begrüßt alle Anwesenden zur heutigen Sitzung und stellt die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest.
- Einwohnerfragestunde
a)
Herr F. möchte wissen wie die Verkehrsregelung für die Brücke vom Obergraben bis zur Rummenohler Straße, insbesondere für Fußgänger, aussehe. Viele Autofahrer nutzen diese Strecke über die Brücke als Abkürzung nach / von Breckerfeld. Rechts liege das Gelände der Fa. Nagel und links das von Hotel / Restaurant Dresel, sodass für Fußgänger, ab dem Abschnitt vom Obergraben bis zur Rummenohler Straße, nur die Fahrbahn übrig bleibe. Die linksseitige Nutzung über das Gelände von Dresel sei zum Ende hin gefährlich, da das Gelände dort abfalle.
So bittet Herr F. um Klärung und Mitteilung einer Lösung, wie Fußgänger dort die Strecke überwinden können.
b)
Darüber hinaus beanstandet Herr F. den gepflasterten, ein Meter breiten, abgeteilten Streifen für Fußgänger vor Hotel Dresel. Dieser Streifen sei für Rollator-Fahrer schwierig zu überwinden und entspreche seiner Auffassung nicht mehr der DIN 18-040, nach der gewisse Breiten vorgeschrieben seien.
Für Fußgänger komme demnach nur der Weg auf der gegenüberliegenden Seite von Hotel Dresel, von der Bahnschranke bis zur Ampel, in Betracht. Den könne man aber aufgrund von Laub und Gestrüpp nicht nutzen. So habe er schon mehrfach um eine regelmäßig Reinigung dieses Weges gebeten. Ferner möge man den dort wachsenden Bärenklau gleich mit beseitigen.
Herr Dahme sagt Herrn F. die Weitergabe seiner vorgetragenen Anliegen zu.
c)
Herr L. bezieht sich auf die Bürgerinformationsveranstaltung vom 13.05.16 zur Erneuerung des Bahnübergangs in Rummenohl.
Seitens der Bürger sei die dort vorgestellte Planung auf völliges Unverständnis gestoßen. So seien sowohl die Bezirksvertretung aber auch die Bürger davon ausgegangen, dass der bisherige Zugang, mittels einer Unterführung, durch einen barrierefreien Zugang ersetzt werde, und zwar zeitgleich mit der Sanierung des Bahnsteiges.
Die dort vorgestellte Planung sehe dies aber keineswegs vor, sodass er wissen möchte, ob die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl sich heute dem Anliegen der Rummenohler Bürger anschließen könne. So müsse es erneut zu einem Dialog zwischen Bahn, Verwaltung und Bürgern kommen, der eine erneute Planung zum Ziel habe.
Die Antwort zu seiner Frage, so Herr Dahme, könne Herr L. dem weiteren Verlauf der Sitzung entnehmen.
d)
Ebenfalls zum Thema „Erneuerung Bahnübergang Rummenohl“ möchte Herr U. wissen, ob die Stadt Hagen geschlafen habe, als es um die Planung des Bahnüberganges ging. So gehe es eigentlich nicht um die Sanierung des Bahnsteiges sondern um eine vernünftige Querung zu diesem, was seiner Auffassung nach, verschiedene Maßnahmen seien. Die Stadt Hagen müsse doch mitentscheiden können. So möchte Herr U. wissen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Bahn und Stadt gestalte.
Dies, so Herr Dahme werde anschließend zum Tagesordnungspunkt beantwortet.
e)
Herr H. schließt sich den Ausführungen des Herrn L. an und möchte wissen, wie man zu dem Ergebnis komme, dass die bestehende Unterführung endlich durch einen barrierefreien Zugang ersetzt werde, sodass Menschen mit Behinderungen aber auch Frauen mit Kinderwagen und ältere Menschen ohne fremde Hilfe zum bzw. vom Bahnsteig kommen.
Auch dies, so Herr Dahme, werde anschließend zum Tagesordnungspunkt beantwortet.
f)
Ferner beanstandet Herr H. die Straßenschäden zur Einfahrt Oelmühler Straße.
Hier bittet er um Ausbesserung des Asphaltes.
Dies, so Herr Dahme, werde man weiterleiten.
g)
Herr K. teilt mit, dass in der Bürgerinformationsveranstaltung gesagt wurde, dass der Bürgersteig an der B54 - weiter Dorf einwärts - mit einer Breite von nur 1,20 m repariert werden soll. Optisch halte er eine solche Reparatur für ungeeignet, zumal die Unebenheiten an den Häusern relativ groß seien. Möglicherweise könne dort eine bessere Lösung angestrebt werden.
Ferner möchte er von Herrn Kirchhoff wissen, ob die Bürger für Reparaturen zahlen sollen, die insbesondere durch die Druckbelastung der Straße verursacht worden sind.
h)
Des Weiteren möchte Herr K. wissen, ob eine Straßendecke von 22 cm Stärke ausreiche, um auf Dauer eine vernünftige Straßenführung zu gewährleisten. Insbesondere vor den Häusern 17 und 19 gebe es erhebliche Absenkungen, die durch den starken Verkehr dort aber auch durch die bereits zweimalige Anhebung der Straße verursacht wurden. Bei Aufbringung einer neuen Straßendecke von nur 22 cm werden in naher Zukunft dieselben Probleme erneut auftreten.
Herr Dahme sagt Herrn K. eine schriftliche Beantwortung seiner Frage zu.
Herr Kirchhoff informiert zur Frage nach den Anliegerbeiträgen, dass er in der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl im September 2013 eine entsprechende Ausbauplanung vorgestellt habe, die aufgrund der erheblichen Beitragsbelastung für die Anwohner zunächst zurück gestellt worden ist.
In der folgenden Sitzung wurde ein Alternativvorschlag vorgestellt, der, ohne dass Anlieger Beiträge leisten müssten, umsetzbar sei. Hier werde dann aber kein Komplettausbau vorgenommen, sondern im Zuge des Ausbaus der Fahrbahn entsprechende Angleichungsarbeiten der Randbereiche vorgenommen.
i)
Herr P. teilt mit, dass ein kritischer Punkt der Fußgängerweg Ölmühler Straße bleibe, bei dem Frau Beuth signalisiert habe, dass dort eventuell die Stadt was machen könne. Anhand eines ausgehängten Planes zeigt Herr P. die Örtlichkeit auf. Aus der Oelmühler Straße kommend, nach dem Elektrohäuschen, müsse eine Mutter mit Kinderwagen und einem Kind an der Hand auf die Straße ausweichen, da der Weg dort nur etwa 60 cm breit sei. Bachseitig werden Brennnesseln mit Wachstumsbeginn den dortigen Weg ganz verschlingen.
Diesen Umstand bittet Herr P. bei den Ausbauplanungen zu berücksichtigen.
Darüber hinaus werden keine weiteren Fragen gestellt.
