22.06.2016 - 4.1 Aktion Stadtsauberkeit Wehringhausen- Mündliche...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Berichterstatterin: Frau Kramer

 

Im Rahmen ihrer Berichterstattung führt Frau Kramer aus, dass sich der Oberbürgermeister entschlossen habe, nachdem sich die Beschwerdelage über Verunreinigungen zugespitzt habe, eine Aktion der Grundreinigung im Stadtteil Wehringhausen für zwei Wochen durchzuführen.

Hierbei handelt es sich um ein Experiment, das als Grundlage für ein Maßnahmenpaket dienen solle, um eine Nachhaltigkeit dieser Aktion zu erreichen.

 

Wehringhausen sei als Bereich für diese Aktion ausgewählt worden, da hier alle Kriterien für eine solche Maßnahme zutreffen, was die Bebauungsdichte und die Bevölkerungsstruktur betreffe. Außerdem sei ein intaktes Quartiersmanagement vor Ort, das die Aktionen unterstütze.

Es habe eine umfassende Bürgerbeteiligung gegeben, wie Informationen durch Flyer an alle Haushalte und gezielte Beteiligung der Hauseigentümer.

An der Aktion seien 16 verschiedene Dienststellen, vom Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) bis zum Ordnungsamt beteiligt.

Man habe Erfahrungen gesammelt, um unabhängig von Beschlüssen politischer Gremien, ein Maßnahmenpaket für eine nachhaltige Wirkung dieser Aktion –auch für andere Stadtteile- zu entwickeln.

 

Am Dienstag, den 28.06.2016 finde eine Pressekonferenz statt, in der die Ergebnisse dieser Aktion vorgestellt werden.

 

Auf die Frage von Herrn Quardt, bestätigt Frau Kramer, dass auch Fragen der Sicherheit im Fokus stehen. Herr Lichtenberg ergänzt, dass Straftaten südosteuropäischer Familienclans, wie in Haspe und Vorhalle, in Wehringhausen durch regelmäßige Bestreifung vorgebeugt werde. Hier habe es bisher solche Vorkommnisse nicht gegeben. Dies bestätigt auch Herr Jansen. Er berichtet lediglich von Einsätzen der Polizei wegen Ruhestörung und anderen Ordnungswidrigkeiten in Wehringhausen. Herr Quardt berichtet von anderen Wahrnehmungen der Bürger aus Wehringhausen.

Außerdem möchte Herr Quardt wissen, wie mit der Situation von fehlenden Müllbehältern in manchen Häusern umgegangen werde.

 

Frau Kramer führt aus, dass der Hagener Entsorgungsbetrieb dies bei den Leerungen ständig prüfe und ggfls. die Hauseigentümer auffordere, mehr oder größere Behälter durch den HEB zur Verfügung zu stellen.

 

Weiter bittet Herr Lohmann Frau Kramer, auch zu der Rattenproblematik in der Lange Straße, wie der Presse zu entnehmen war, Stellung zu nehmen.

 

Frau Kramer berichtet, dass sich durch eine starke Vermüllung einiger Immobiliengrundstücke auch ein erheblicher Rattenbefall mancher Häuser entstanden sei. Der Eigentümer des benannten Hauses sei bereits aufgefordert worden, den Müll vom Grundstück zu entfernen und die Ratten zu bekämpfen. Der Müll sei bereits entsorgt. Eine Rattenbekämpfung müsse sich noch anschließen.

 

Auf die Frage von Herrn Geisler, sagt Frau Kramer, dass der Müll von einer Entsorgungsfirma auf Kosten des Eigentümers entfernt wurde.

 

Herr Lohmann bedankt sich bei Frau Kramer für die ausführliche Berichterstattung.

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Beschluss:

Der Bericht der Verwaltung wird dankend zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

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Zur Kenntnis genommen