20.04.2016 - 5.1 Anzahl und Standorte Glas- und Papiercontainer ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Berichterstatter: Herr Liedtke

 

Herr Liedtke informiert, dass im gesamten Stadtgebiet 84 Containerstandorte mit je 180 Glas- und Papiercontainern zur Verfügung stehen. Auf den Bezirk Mitte verteilen sich diese Standorte wie folgt:

 

Bezirk Mittelstadt (ca. 21.000 Einw.): 5 Containerstandorte mit 9 Glas- und 10 Papiercontainern

Bezirk Altenhagen (ca. 18.000 Einw.): 1 Containerstandort mit 6 Glas- und 9 Papiercontainern

Bezirk Hochschulviertel (ca. 12.000 Einw.): 5 Containerstandorte mit 16 Glas- und 20 Papiercontainern

Bezirk Emst (ca. 11.000 Einw.): 3 Containerstandorte mit 13 Glas- und 19 Papiercontainern

Bezirk Wehringhausen (ca. 16.000 Einw.): 3 Containerstandorte mit 8 Glas- und 6 Papiercontainern

 

An der anschließenden Aussprache beteiligen sich die Herren Lohmann, Thormählen, Kempkens, Wetzel, Cosgunoglu, Geisler, Schmidt, die Damen Kingreen und Bartscher sowie Herr Liedtke und Herr Grothe.

 

Auf die Frage von Herrn Lohmann teilt Herr Liedtke mit, dass in ganz Hagen bereits ca. 22.000 haushaltsnahe Papiertonnen aufgestellt sind.

Herr Thormählen merkt an, dass diese Papiertonnen nicht von älteren Menschen bewältigt und nicht an allen Häusern aufgestellt werden können.

Frau Kingreen macht auf das deutliche Missverhältnis von Einwohnern und Containerstandorten im Stadtteil Altenhagen aufmerksam.

Herr Liedtke erklärt, dass es in dicht besiedelten Stadtteilen schwierig sei, Standorte für Sammelcontainer zu finden, da diese Standorte bestimmte Kriterien erfüllen müssen. Zudem seien stark verunreinigte Standorte aus hygienischen Gründen aufgelöst worden.

 

Herr Cosgunoglu verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass aus diesem Grunde, das gesamte Quartier um den früheren Containerstandort in der Augustastraße als Müllablageplatz benutzt werde.

 

Herr Grothe unterstützt die Auffassung des Hagener Entsorgungsbetriebes (HEB), aus Gründen der enormen Verunreinigung an Containerstandorten, diese einzuziehen. In anderen Städten werden Containerstandorte nur noch in Außenbezirken unterhalten.

In Bereichen, wo wild Müll entsorgt wird und dann vom HEB entfernt werde, würde anschließend die doppelte Menge Müll abgeladen.

 

Auf den Vorschlag von Herrn Wetzel, Hinweistafeln an den Containerstandorten zum nächsten Containerstandort anzubringen, erwidert Herr Liedtke, dass dies aus logistischen Gründen nicht machbar sei.

 

Herr Geisler fordert, die Verursacher zu bestrafen, sofern sie bekannt seien. Er verweist darauf, dass häufig Zeitungen des Wochenkuriers und des Stadtanzeigers illegal an Containerstandorten abgelegt oder anderweitig entsorgt werden.

Dazu teilt Herr Liedtke mit, dass die Verantwortlichen beim Wochenkurier und auch beim Stadtanzeiger bei Bekanntwerden dieser Umstände, umgehend für Abhilfe sorgen.

 

Herr Schmidt macht deutlich, dass sich das Verhalten der Menschen ändern müsse. So sollte eine gewisse Erziehung zur Müllvermeidung bereits in den Schulen erfolgen.

Herr Liedtke berichtet, dass beim HEB bereits eine halbe Stelle für eine Fachkraft bereitgestellt wurde, um in Schulen und Kindergärten tätig zu werden.

 

Auf die Bitte von Herrn Lohmann sagt Herr Liedtke zu, die Auflistung der Containerstandorte nochmals schriftlich zur Verfügung zu stellen.

 

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Beschluss:

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

Zur Kenntnis genommen

 

 

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