12.05.2005 - 6.3 Gesamtstädtisches Strategiekonzept zur langfris...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Zusätze:
- Verfasser : Goertz, Britta
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 12.05.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB32 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung
- Bearbeitung:
- Birgit Buß
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr
Gerbersmann erklärt für die CDU-Fraktion, dass diese der Vorlage
aufgrund der Befristung zustimmen werde. Man habe jedoch Zweifel, ob durch die
Erhöhung des Personals dauerhaft die Einnahmen erhöht werden können.
Er erinnere
daran, dass die Bezirksvertretung Mitte seit einiger Zeit auf einen
Erfahrungsbericht der Verwaltung zum erweiterten Einsatz der Ordnungskräfte
warte. Es sei darüber hinaus Konsens gewesen, dass die Ordnungskräfte auch
andere Verstöße ahnden werden. Dies müsse dauerhaft geschehen, deswegen frage
er jetzt die Verwaltung, ob so verfahren werde. Wenn die Verwaltung das heute
nicht zusagen könne, werde er dies zum Antrag erheben.
Herr Weber hat die
gleiche Zielrichtung wie Herr Gerbersmann. Er warte dringend auf eine Vorlage
der Verwaltung, welche Außendienste zusammengefasst werden können. Er gebe für
das Protokoll den Hinweis, dass die Arbeitsverträge entsprechend flexibel
gestaltet werden sollen, so dass die Mitarbeiter auch außerhalb der
Kernarbeitszeiten und am Wochenende zur Verfügung stehen.
Herr Thielmann schließt sich
den Ausführungen seiner Vorredner an. Aufgrund der vielen legalen Parkflächen
könne dreistes Parken nicht mehr hingenommen werden. Er erwarte nach einem
Dreivierteljahr einen Erfahrungsbericht der Verwaltung und gehe davon aus, dass
das benötigte Personal durch Umsetzungen bereitgestellt werde.
Herr Dr.
Schmidt erklärt, dass er den entsprechenden Bericht am Dienstag beim Ordnungsamt
in Auftrag gegeben habe. Der Amtsleiter habe ihm zugesagt, dass dieser Bericht
noch vor der Sommerpause 2005 in die Bezirksvertretungen eingebracht werde. Zum
Thema Arbeitsverträge habe der Verwaltungsvorstand beschlossen, dass diese nach
Abklärung der Rechtslage so flexibel gehalten werden, dass der Einsatzbereich
mehrere Tätigkeiten zulasse.
Weiterhin
laufe eine zentrale Untersuchung über die Effektivität der Außendienste. Er
gehe davon aus, dass diese erst nach der Sommerpause abgeschlossen sei.
Herr Gregull ergänzt, dass
im Rahmen dieser Untersuchung in einem ersten Schritt die Schnittstellen
zwischen 32 und 69 beleuchtet werden. Evtl. werde dieser erste Teil noch vor
der Sommerpause in die politischen Beratungen eingebracht.
Als
Zwischenergebnis könne er schon mitteilen, dass die Außendienste der Stadt
Hagen mit Aufgaben beliehen werden können. Dies gehe jedoch nicht bei den
Töchtern, wie z.B. der HEB.
Herr
Gerbersmann fragt nach, ob die Arbeitsverträge auch die Ahndung von
Ordnungswidrigkeiten zulassen.
Herr Demnitz sagt dies zu.
Frau Grehling erklärt zur
Frage von Herrn Thielmann, dass es sich hier um zusätzliche Stellen handele,
nicht um neues Personal.
Beschluss:
1. Der Bericht
der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
2. Die Verwaltung
wird beauftragt
·
zunächst befristet für 1 Jahr fünf zusätzliche Stellen
im Bereich Überwachung des ruhenden Verkehrs (VII/VIb) sowie eine zusätzliche
Stelle in der Sachbearbeitung (Vc) der Bußgeldstelle einzurichten und hierdurch
ein zusätzliches Netto-Ertragspotential von 152.000 Euro zu erreichen,
·
nach einem Jahr einen Erfahrungsbericht vorzulegen.
