12.05.2005 - 6.4 Dezentrale Ressourcenverantwortung

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Herr Weber bittet für die SPD-Fraktion um Vertagung bis zu den Stellenplanberatungen. Inhaltlich ist er der Auffassung, dass die Dezentrale Ressourcenverantwortung nicht mit dem bisherigen Stammpersonal geschultert werden kann. Außerdem bittet er bis zur endgültigen Beschlussfassung um den Nachweis der Wirtschaftlichkeit des bereits eingerichteten Bereichs bei VB 5.

 

Herr Thielmann schließt sich dem Vertagungsantrag an. Er halte es für wichtig, den Einfluss der Zentralen Steuerung vorab festzulegen. Im übrigen sei die beabsichtigte Stellenbesetzung an der Sache vorbei geplant worden.

 

Frau Grehling gibt zu Bedenken, dass das Projekt NKF mit einem festen Zeitplan vorgeschrieben sei. Bis dahin müssen entsprechend qualifizierte Mitarbeiter vor Ort sein. Eine Stadtverwaltung mit 3600 Personen lasse sich ohne ein Ressourcenmanagement nicht befriedigend steuern. Bei dem knappen Zeitplan müssten auch die Beteiligung des Personalrates und Ausschreibungsfristen beachtet werden.

 

Herr Riechel widerspricht nicht der beantragten Vertagung. Er beklagt, dass in der Stadt Hagen zu wenig Betriebswirte ausgebildet worden seien, obwohl der Standort der Fachhochschule ebenfalls in Hagen liege. Er regt die Prüfung einer konzeptionellen, bedarfsgerechten Fortbildung an.

 

Herr Gerbersmann hält es für wichtig, im Bereich Betriebswirtschaft neben den eigenen Leuten auch Personen von außen hereinzuholen, die einen anderen Blickwinkel mitbringen. Für die Bereiche Organisation und Informationstechnologie habe die Stadt Hagen ausreichend geschultes Personal.

 

Herr Pollex ergänzt die Ausführungen von Frau Grehling dahingehend, dass durch die beabsichtigten Maßnahmen ein großes Druckpotential vorhanden sei. Es mache Sinn, die IT-Einführung und das NKF zusammen anzugehen. Für die Übergangszeit benötige man geschultes Personal.

Er weise zusätzlich darauf hin, dass das Bild von Beigeordneten in den letzten Jahren verändert worden sei. Diese sollen immer mehr Managementfunktionen übernehmen. Hier werden dann aber auch Dezentrale Steuerungsdienste benötigt.

 

Herr Gregull antwortet auf Herrn Riechel, dass die Verwaltung sowohl die VWA- wie auch die Fachhochschulabschlüsse fördere. Jedoch benötige man für Projekte wie das NKF auch Hochschulabsolventen.

 

Herr Demnitz erklärt, dass er diese Vorlage mittrage und die Dezentrale Ressourcenverantwortung von ihm auch so gewünscht werde.

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die dezentrale Ressourcenverantwortung in der Stadtverwaltung Hagen flächendeckend umzusetzen und die dafür erforderlichen personellen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

 

 Einstimmig beschlossen

 

 

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

X

 Der Punkt wird bis zur Stellenplanberatung vertagt

 

 

 

 

 

Dafür:

 18

 

 

Dagegen:

 0

 

 

Enthaltungen:

 0

 

 

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