26.02.2004 - 3 Emissionsminderung an hochbelasteten Streckenab...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 26.02.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Berichterstatter: Herr Schumacher
Auf die Frage von Herrn Erlmann
erläutert Herr Schumacher das Ziel, von den Ausfahrten der Autobahnen zu
bestücken. Frau Kramps betont, zur Verteilung des Verkehrs sei es
wichtig, die Bahnhofshinterfahrung
umzusetzen. Herr Schumacher erläutert, die Autobahnen seien als
Bestandteil des Netzes vorhanden. Es gebe hinsichtlich der Aufstellung von
farbigen Schildern noch Schwierigkeiten, die noch auszuräumen seien. Ziel sei,
Spediteure über diese Routen abzuleiten. Wirkungsvolle Entlastung wird durch
zeitweilige Sperrung erreicht. Nur in Kombination mit einer
Bahnhofshinterfahrung, einem statischen System
und einer dynamischen Sperrung
sei diese Maßnahme wirksam. Herr Dr. Schmidt weist darauf hin, es
liege keine Immissionsminderung sondern eine Entlastung in einem und eine
Belastung in anderen Bereichen vor. Ein ständiges Verbot würde jedoch die Stadt
unerreichbar machen. Es liege eine Risikoabschätzung Luftschadstoffe vor, die
jedoch erst bewertet werden müsse, gleichwohl eine deutliche
Gesundheitsbelastung für Anwohner signalisiere und somit entsprechenden
Handlungsbedarf anzeige. Die Frage von Herrn Breddermann nach
realistischen Förderzusagen es Landes beantwortet Herr Dr. Schmidt, dass
Hagen laut Aussage des Staatssekretärs in eine Förderung (70%) hineinpassen
werde. Die restlichen Mittel könnten beim Umweltministerium beantragt werden.
Der Rat der Stadt Hagen beschließt den in der Begründung vorgestellten
Umsetzungs-und Finanzierungsplan zur immissionsabhängigen Verkehrssteuerung und
beauftragt die Verwaltung
1. beim Land NRW die Förderung der Kosten in Höhe von 2,1 Mio. Euro für
die technische Umsetzung der immissionsabhängigen Verkehrssteuerung am
Märkischen Ring einschließlich der notwendigen Schilder zur LKW-Führung
(100%-Förderung/Modellstadt) zu beantragen;
2. das Prognoseverfahren in den Echtzeitbetrieb zu überführen, über einen
Zeitraum von einem Jahr die verkehrlichen und immissionsseitigen Auswirkungen
zu bewerten und die Ergebnisse dem Rat zur weiteren Beschlussfassung
vorzulegen;
3. es wird zur Kenntnis genommen, dass eine Finanzierung bzw. eine
Kofinanzierung durch Eigenmittel der Stadt Hagen in den nächsten Jahren
ausgeschlossen ist.
