30.06.2005 - 6 Anfragen gemäß § 6 Absatz 8 der Geschäftsordnun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 30.06.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Ludwig bemerkt, dass es in verschiedenen
überregionalen Medien, z. B. im Spiegel der vorigen Woche und in der
Westfalenpost vom 18.06.2005 größere Berichte über die mangelnde Zahlungsmoral
der öffentlichen Hand und der Gebietskörperschaften bei Aufträgen an das
Handwerk geben habe. Auch
beim jüngsten Besuch von Vertretern der Kreishandwerkerschaft in seiner
Fraktion sei das Problem auf die Stadt Hagen bezogen angesprochen worden.
Daher frage er, ob es richtig ist, dass auch die Stadt Hagen
regelmäßig eine säumige Zahlerin ist? Außerdem möchte er wissen, welche
Zahlungsziele und –fristen die Stadt bei Aufträgen an örtliche Betriebe
in der Regel zugrunde lege und ob diese regelmäßig erreicht werden?
Herr Demnitz sagt eine schriftliche Antwort zu.
Frau Kingreen fragt, was die Verwaltung unternehme, um die
Ferienbetreuung auf dem Schulhof der Grundschule Hestert täglich von 7.30 Uhr
bis 16.00 Uhr sicherzustellen.
Herr Demnitz entgegnet, dass dies noch näher untersucht werden müsse.
Herr Riechel berichtet über die morgen stattfindende groß angelegte
“Standortkonferenz” der Dolomit-Werke. Ausweislich der Einladung
sprechen dort mehrere Vertreter der Stadt Hagen in offizieller Eigenschaft. Er
möchte wissen, ob diese zur Schau gestellte Nähe zu dem einladenden Unternehmen
angesichts eines laufenden und noch nicht entschiedenen Genehmigungsverfahren
nicht etwas fragwürdig sei?
Herr Dr. Schmidt antwortet, dass eine Einladung an den Oberbürgermeister
ergangen sei, der diese an Frau Grebe delegiert habe. Er selbst sei auf einer
Podiumsdiskussion als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs GmbH
eingeladen.
Herr Sondermeyer möchte wissen, wie viele Aufforderungen zur Minderung der
Miete es bisher gegeben habe. Außerdem fragt er, ob eine Möglichkeit bestehe,
die Sitzplätze für behinderte Menschen in Bussen zu vereinheitlichen und ob
solche Menschen wirklich immer hinten in den Bussen aussteigen müssen.
Herr Demnitz erwidert, dass Menschen mit Behinderungen auf sich
aufmerksam machen dürfen und dann vorne beim Fahrer aussteigen können.
Herr Dr. Schmidt hält solche Anfragen für schwierig, weil diese Sache der
ARGE seien und er sie nicht persönlich bearbeite. Wenn dies aus
Datenschutzgründen möglich sei, werde er Herrn Rumberg bitten, die Frage zu
beantworten.
Ende 18.40 Uhr
