25.05.2005 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Mi., 25.05.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Vor Eintritt in die Tagesordnung teilt Herr Demnitz mit, dass er die Tagesordnungspunkte
I.5.8
Städtisches Grundstück am Marktplatz Boele – Bericht über die
eingetragenen Bewerbungen, Städtebauliche Einordnung
und
II.5.1
Grundstücksangelegenheiten
zurückzieht.
Herr Demnitz verweist auf
die ausliegenden Beschlüsse.
Herr P. fragt, wann die
Vereinbarung mit der Agentur für Arbeit bezüglich der Mietobergrenze von 4,40
Euro getroffen wurde und wer den politischen Auftrag hierfür gegeben habe. Er
wolle wissen, ob es hierzu einen Ratsbeschluss gebe.
Außerdem fragt
er nach dem Umgang mit nicht bearbeiteten Widersprüchen und der Möglichkeit
eine Untätigkeitsklage sowie den entstehenden Mehrkosten bei der Bearbeitung.
Herr Dr.
Schmidt entgegnet, dass das entsprechende Verfahren zweimal von der Trägerversammlung
der ARGE beschlossen wurde.
Über den Stand
der Widerspruchsbearbeitung werde er sich erkundigen und in den entsprechenden
Gremien berichten.
Herr Sch. möchte
wissen, warum der Rat der Stadt Hagen nicht an Veranstaltungen am 8. Mai 2005
zum 60. Jahrestag der Befreiung teilgenommen habe.
Herr Demnitz entgegnet,
dass der Rat die vielen Initiativen zur Kenntnis genommen habe und es jedem
Ratsmitglied natürlich freigestellt sei, daran teilzunehmen. Er selbst habe an
einer Veranstaltung in der Lutherkirche teilgenommen, die von insgesamt 15 Teilnehmern
besucht wurde.
Frau Kingreen erklärt, dass
sie selber an solchen Veranstaltungen teilgenommen habe, sich jetzt aber
rückblickend schäme, dass sie nicht den Antrag gestellt habe, einen solchen
offiziellen Festakt im Rat der Stadt Hagen durchzuführen.
Frau A. möchte
wissen, warum trotz Erklärung von Herrn Rumberg weiterhin Schreiben der ARGE
zur Nichtangemessenheit der Wohnungsgröße ohne Fristen und ohne
Rechtsbehelfsbelehrung verschickt werden. Außerdem fragt sie, aufgrund welcher
Recherche davon ausgegangen werde, dass in Hagen ausreichend geeigneter Wohnraum
ohne Kaution vorliege.
Herr Dr.
Schmidt entgegnet, dass das Anschreiben zweimal überarbeitet worden sei. Es
könne sich bei dem benannten Fall möglicherweise noch um ein altes Anschreiben
handeln, dies bitte er zu entschuldigen.
Zur zweiten
Frage teilt er mit, dass die ARGE ihre Informationen bei den entsprechenden
Wohnungsgesellschaften einhole.
Herr
Sondermeyer bittet darum, dass diese Informationen über
Mietwohnungen in Hagen dem Rat zur Verfügung gestellt werden. Ansonsten
kritisiert er, dass die Briefe der ARGE zum Teil handschriftlich überarbeitet
worden seien.
Herr Dr.
Schmidt ergänzt, dass es effektiver sei, solche Fragestellungen und Anregungen
direkt an die ARGE zu leiten, weil der Rat der Stadt Hagen dies letztlich auch
nur tun könne.
Frau S. fragt, warum
es sein kann, dass in der Hestertstraße vor einem Einfamilienhaus ein
Sechsfamilienhaus gebaut werden könne und ob jedem Antragsteller diese Baugenehmigung
erteilt worden wäre.
Herr Grothe sagt eine
schriftliche Antwort zu.
Herr O. fragt, was
die im Rat vertretenen Parteien zu der Anfrage der Republikaner für eine
Auffassung vertreten.
Außerdem fragt
er nach dem Ratsbeschluss, dem Datum der Verhandlungen zwischen der Stadt Hagen
und der ARGE und den beteiligten Verbänden, Personen und Gremien zu den
KdU-Richtlinien.
Zuletzt bittet
er um die schriftliche Antwort seiner Anfrage im Beschwerdeausschuss vom
13.04.2005.
Herr Demnitz sagt zu, eine
Kopie der Fragestellungen an die im Rat vertretenen Fraktionen weiterzuleiten.
Frau H. möchte
wissen, ob es möglich ist, dass Stadtlogo bzw. das Agendalogo auf einer
Visitenkarte zu verwenden.
Herr Demnitz sagt eine
schriftliche Antwort zu.
