20.08.2015 - 4.7 Vorschlag der Fraktionen CDU, Die Grünen und FD...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Dr. Ramrath erläutert und begründet den Antrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP. Mit diesem Antrag soll ein weiterer Baustein geschaffen werden, die Stadt Hagen als Einkaufsstandort zu festigen und mit Strahlkraft in die Regionen auszustatten. Die Einzelhandelsfachgeschäfte sollen in die Lage versetzt werden, eine Antwort auf den Internetfachhandel zu geben, so dass sie selber auf einer lokalen Internetplattform ihre Produkte einbringen können. Diese Online-Plattform soll nicht nur der Hagener City, sondern insbesondere den Stadtteilzentren helfen. Die Erfahrung aus Wuppertal habe gezeigt, dass dort nicht stark über das Einkaufsportal verkauft wurde, sondern mehr Zulauf von Kunden in den Geschäften erfolgte, die sich vorab in dem Einkaufsportal informiert haben. Dies sei das Hauptziel eines solchen Einkaufsportals.

 

Herr Kiszkenow und Herr Schmidt unterstützen diesen Antrag. Sie weisen darauf hin, dass bei der Entwicklung dieses Portals offene Standards benutzt werden sollten. Er fragt, ob die angegebene Website: www.einkaufsportal-hagen.de vorab reserviert worden sei.

 

Herr Dr. Ramrath führt aus, dass sich ein Bürger nach Veröffentlichung in der Presse die Domain gesichert habe.

 

Herr Hentschel spricht sich für diesen Antrag aus. Er weist darauf hin, dass die Domain vor Veröffentlichung in der Presse gesichert werden sollte.

 

Herr Krippner spricht sich ebenfalls für diesen Antrag aus und fragt, wer Betreiber ist und die Kosten hierfür übernimmt.

 

Herr Dr. Ramrath antwortet, dass die Kosten von den beteiligten Händlern übernommen werde sollten. In Wuppertal haben sich inzwischen über 50 Einzelhändler diesem Portal angeschlossen. Hiervon erbringe jeder  einen Beitrag.

 

Herr Thielmann erläutert, dass dieses Thema eine Aufgabe für die Händler selbst, für die HAGENagentur und für die SIHK sei. Die Stadt Hagen selbst sollte nur einen Anstoß hierzu geben.

 

Frau Kulla möchte wissen, wer dieses Portal pflegt und warum dies in öffentlicher Sitzung beraten werde.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz antwortet, dass ein solches Portal am Ende von den Unternehmen getragen werden soll und dann dort auch zu pflegen sei. Dies könne keine kommunale Aufgabe oder die der HAGENagentur werden. Die kommunale Wirtschaftsförderung sei eine Aufgabe, bei der es darum gehe, wer den Impuls gibt, wer die Idee hat.

 

Frau Engelhardt fragt, mit welchem Personal der Anstoß gegeben werden sollte. Wer soll das Personal zur Verfügung stellen?

 

Herr Oberbürgermeister Schulz erklärt, dass es nicht darum ginge, dass städtische Kräfte oder auch Habit zusätzliche Aufgaben erhalten und Programmieraufgaben für ein solches Portal übernehmen. Es ginge um die Frage, eine Idee auf den Weg zu bringen, Beteiligte in den genannten Institutionen zu finden und erste Unternehmen anzusprechen. Dies sei eine Kernaufgabe der Wirtschaftsförderung.

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Beschluss:

1.     Die Verwaltung wird beauftragt, mit der HAGENagentur, dem Einzelhandelsverband, der City-Werbegemeinschaft und der Industrie- und Handelskammer Hagen (SIHK) gemeinsam unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen die Entwicklung eines Konzepts für eine virtuelle Shopping-Plattform für Hagener Einzelhändler nach dem Wuppertaler Vorbild zu prüfen.

 

2.     Darüber hinaus sollte die Darstellung der Geschäfte deutlicher in den Vordergrund stellen, welche Vorteile es hat, eine fundierte Beratung bei günstigen Preisen vor Ort zu erhalten.

 

3.     Ein Kundenforum, das durch persönliche Vorschläge der Händlerschaft besetzt wird, soll die Kunden bei der Entwicklung des Portals besser einbinden als in Wuppertal.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

Einstimmig beschlossen

 

 

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Anlagen zur Vorlage