19.02.2015 - 5 Besucherzahlen für die städtischen Museen und d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 19.02.2015
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB49 - Museen und Archive
- Bearbeitung:
- Ulrike Derksen
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Derksen berichtet anhand der vorliegenden Vorlage über die Besucherzahlen für die städtischen Museen und dem Kunstquartier Hagen für das Jahr 2014. Die vorliegenden Besucherzahlen entsprechen dem Stand vom 31.12.2014. Sie möchte insbesondere darauf hinweisen, dass sich die Besucherzahlen für das Museum für Ur- und Frühgeschichte im Wasserschloss Werdringen auch nur auf das Museum für Ur- und Frühgeschichte und dessen besondere Veranstaltungen, die auf dem Gelände des Wasserschlosses Werdringen stattfinden, handelt. Die Besucher des Schlosses und der Veranstaltungen des Schlossvereines würden hier nicht mitgezählt.
Frau Derksen ist sehr dankbar, dass die Eintrittsgelder für die Schülerinnen und Schüler weiterhin von einem Dritten gesponsert werden.
Herr Huyeng möchte anhand der Vorlage feststellen, dass das Kunstquartier einmal im Jahr einen bekannten Künstler präsentieren müsse, der Besucher anlocke. Diese Vorgehensweise wurde auch so bereits mit dem Emil Schumacher Museum besprochen, sodass geplant sei, jeweils jährlich im Wechsel jährlich einen bekannten Künstler zu präsentieren.
Anhand der beigefügten bundesweiten Besucherübersicht stellt Herr Huyeng weiter fest, dass Hagen mit dem Kunstquartier ein Oberzentrum darstelle.
Wenn man sich die Besucherzahlen des Museums für Ur- und Frühgeschichte im Wasserschloss Werdringen ansehe, stelle man weiterhin fest, dass diese Zahlen durch entsprechende Eventveranstaltungen erreicht würden. Bei der Betrachtung der Gesamtkonzeption des Museums muss man aber auch hier feststellen, dass man hier an eine Grenze angelangt sei, sodass die Erforderlichkeit bestehe, dass Wasserschloss Werdringen in seiner jetzigen Konzeption zu erneuern bzw. zu ergänzen. Darüber mache sich die Kulturverwaltung derzeit ebenfalls Gedanken und werde dem Kulturausschuss bei Zeiten mit neuen Konzeptionsansätzen berichten.
Herr Walter möchte gerne wissen, ob ein einheitliches offensives Werbekonzept für alle Museen geplant sei, womit auch mehr Besucher angelockt werden könnten, vergleichbar der Werbemaßnahmen des Von der Heyd-Museums in Wuppertal. Des Weiteren möchte er gerne wissen, welches der Museen am attraktivsten bei Schulklassen sei und in welchen Wellenbewegungen die Schulklassenbesuche stattfinden. Wenn diese Aussage vorläge könne man bestehende Kapazitäten und Ressourcen auch anders orientieren.
Für Frau Heukeroth sind die Werbemaßnahmen der städtischen Museen nicht auffällig genug. Hier müsse etwas mehr investiert werden. Als Beispiel nennt sie die Fahnenträger an Laternenmasten. Frau Heukeroth regt an, die Zusammenarbeit mit den Schulen wieder stärker zu aktivieren. Sie erinnert sich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den Museen, zur Erarbeitung von gemeinsamen Konzepten, immer gut und effektiv gewesen sei. Hier sollte wieder eine stärke Einbindung der Schulen aufgegriffen werden.
Herr Söhnchen fragt, ob die Besucherzahlen der Toulouse-Lautrec-Ausstellung auch die Besucher des umfangreich angebotenen Rahmenprogrammes beinhalten würden.
Frau Derksen antwortet auf die Frage von Herrn Söhnchen, dass die in der Vorlage befindlichen Besucherzahlen nur die Besucherzahlen bis 31.12.2014 umfassen. Bis Ausstellungsende am 25.01.2015 erreichte die Lautrec-Ausstellung rund 13.000 Besucher. Wobei hier auch das Rahmenprogramm berücksichtigt wurde, welches vom Museum auch ausdrücklich für die Toulouse-Lautrec-Ausstellung durchgeführt worden sei. So haben zum Beispiel in der Langen Nacht der Kunst 90 Besucher die Toulouse-Lautrec-Ausstellung besucht, wobei sich insgesamt 2000 Besucher im gesamten Museum aufgehalten haben.
Was im Rahmen der Toulouse-Lautrec-Ausstellung stattgefunden habe und zusätzlich auch Thema der Ausstellung gewesen sei, wurde bei der Erfassung der Besucherzahlen auch mitgezählt.
Verständnishalber fragt Herr Söhnchen nach, ob von den 2000 Besuchern der Langen Nacht der Kunst lediglich 90 die Toulouse-Lautrec-Ausstellung besucht hätten.
Dieses wird von Frau Derksen bestätigt. Sie erklärt, dass aufgrund versicherungstechnischer Vorschriften eine Limitierung der Besucherzahl in der Ausstellung erforderlich gewesen sei.
Herr Dr. Belgin erklärt auf die Frage der Intensivierung von Werbemaßnahmen, dass die Kosten für 20 Plakatwände einschließlich der Herstellung der Plakate so hoch wären, dass man hierfür eine kleine bis mittelgroße Ausstellung durchführen könne. In Hagen wären nun mal nicht die Mittel, wie in Wuppertal, vorhanden um offensive Plakatwerbung durchführen zu können. In Hagen werde aber auch mit einem kleinen Budget gute Werbung betrieben.
Herr Söhnchen stellt fest, dass keine weiteren Wortbeiträge vorliegen.
Anlagen zur Vorlage
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