22.09.2015 - 4 Wohnungsmarktstudie für HagenVortrag von Herrn ...

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Wortprotokoll

Einleitend begrüßt Herr Dr. Ramrath Herrn Univ.-Prof. Dr. habil Guido Spars sowie Herrn Dr. Busch von der Universität Wuppertal.

 

Herr Grothe ergänzt, dass die Stadt Hagen bereits den Masterplan Wohnen mit den Wohnungsbaugesellschaften erstellt hat. Daraus hat sich das Themenfeld „Soziale Stadt Wehringhausen“ entwickelt. Aus seiner Sicht ist es erforderlich, auf die Veränderung gerade im Wohnungsmarkt, möglicherweise auch mit Veränderungen im Wohnungsbestand zu reagieren.

 

Herr Prof. Dr. Spars führt zunächst seine Arbeitsgebiete auf und betont, dass er gemeinsam mit Herrn Dr. Busch eine neue Art der Analyse in die Wohnungsmarktdebatte einbringt. Anhand seiner Analyse lassen sich Milieus verorten und die Stadtplanung und der Wohnungsmarkt können zielgerichtet. danach ausgerichtet werden. Die Datengrundlage ermöglicht eine Typisierung dieser Milieus.

 

Herr Dr. Ramrath erfragt, ob die Ergebnisse einer solchen Analyse mit den Daten der Wohnungsbaugesellschaften verknüpft werden können und, ob auf der Datenbasis auch Handlungskonzepte aufgestellt werden können.

 

Herr Meier nimmt Bezug auf den vor wenigen Jahren erstellten Masterplan Wohnen und kritisiert, dass hier ein integriertes Handlungskonzept gefehlt hat. Ein integriertes Handlungskonzept sieht er als grundlegend an und fordert die Erstellung ein.

 

Herr Dr. Spars erläutert, dass das Datenmaterial die Grundlage für ein Handlungskonzept ist. Dieses sollte unter Einbindung der Wohnungsbaugesellschaften erfolgen. Für die Stadt Wuppertal führt er beim Landesbauministerium Gespräche, um Fördergelder zu generieren.

 

Herr Grothe möchte ebenfalls den Dialog mit den Wohnungsbaugesellschaften wieder aufgreifen. Er regt an, auf die vorliegenden Daten aus dem Masterplan Wohnen mit den zusätzlichen Daten von Herrn Prof. Dr. Spars zu verknüpfen. Ziel sollte sein, über ein integriertes Handlungskonzept Fördergelder zu erhalten.

 

Die Formulierung von Zielen der Stadtentwicklung ist für Herrn Thieser primär. Auf deren Grundlage können die Ziele für eine Quartiersentwicklung erarbeitet werden.

 

Herr Prof Dr. Spars stimmt Herrn Thieser grundsätzlich zu, er erläutert zudem, dass die Bereiche nicht separat betrachtet werden dürfen.

 

Herr Thormählen erfragt, wie ein integrationsförderndes Quartier aufgestellt sein muss.

 

Herr Prof. Dr. Spars führt aus, dass beispielweise die Verknüpfung mit Bildungsinstituten eine Lösung sein könnte.

 

Herr Hoffmann hinterfragt den Zusammenhang zwischen Wohnen und Arbeit. Hierzu antwortet Herr Prof. Dr. Spars, dass die Wohnungsnachfrager und deren Umzüge in die Milieus analysiert werden.

 

Herr Dr. Ramrath bedankt sich Herrn Prof. Dr. Spars für den Vortrag und sagt, dass der weitere Kontakt über Herrn Stadtbaurat Thomas Grothe geführt wird. Die Verwaltung wird für den Stadtentwicklungsausschuss einen Vorschlag für die weitere Vorgehensweise entwickeln.

Für die Finanzierung eines solchen Projektes sieht er vorrangig die Wohnungsbaugesellschaften.

 

 

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