25.02.2004 - 8.1 Lachszentrum "Hasper Talsperre"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Mi., 25.02.2004
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Blauscheck gibt das Wort
an Herrn Meilwes, auf dessen Wunsch der Punkt auf die Tagesordnung genommen
wurde. Herr Meilwes erklärt, dass er an einem Sachstandsbericht
interressiert sei, da das Thema bereits in politischen Gremien diskutiert
wurde, was bei ihm zu Irritationen geführt habe. Herr Dr. Hagemeyer
berichtet von der Entstehung des Lachszentrums und von dem Problem, dass die
Erweiterung des Zentrums auf den geplanten Flächen aufgrund des geänderten
Sachstandes bzgl. des Wasserschutzgebietes Hasper Talsperre nicht möglich
gewesen sei. Für die Ausweichfläche wäre ein landschaftspflegerischer
Begleitplan erstellt worden. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen, Aufwertung
einer Hecke durch einbringen von Wildbirnen, sei seitens der ULB nicht
akzeptiert worden. Der Vorschlag die Ersatzmaßnahmen auf einer anderen Fläche
im Bereich Hammacher durchzuführen, wäre daran gescheitert, dass diese Fläche
bereits überplant sei. Da zu befürchten gewesen sei, dass die Fördermittel für
die Erweiterung gestrichen würden, sei die Anlage daraufhin mit ruhender
Baugenehmigung errichtet worden. Er sieht ferner, dass das Vorhaben
Lachszentrum Hasper Talsperre seitens des Umweltamtes blockiert würde. Auf
die Frage von Herrn Meilwes, ob eine Baugenehmigung vorliege, erklärt Herr
Dr. Hagemeyer, dass, nach Aussage des Bauordnungsamtes, nur eine
Baugenehmigung erteilt werden könne, wenn darin entsprechende Ausgleichs- und
Ersatzmaßnahmen geregelt werden. Auf die Frage von Herrn Meilwes, ob ein
Ersatzgeld oder Maßnahmen festgesetz werden sollen, erklärt Herr Dr.
Hagemeyer, dass z. Zt. die Tendenz Richtung Ersatzgeld gehe, was sein
Verein jedoch nicht aufbringen könne. Herr Meilwes erkundigt sich, ob
seitens der Verwaltung Flächen vorgeschlagen werden könnten. Herr Wiemann
erklärt, dass es sich um ein schwebendes Verfahren handelt und er sich deshalb
nur bedingt äußern könne. Seitens des Forstamtes Hagen würden jedoch in Kürze
Vorschläge zum Waldumbau gemacht. Herr Blauscheck fast die Diskussion
zusammen und drängt darauf eine schnelle Lösung zu finden, wobei er Maßnahmen
auf Flächen des Forstamtes favorisiert.
