27.10.2015 - 6 Präventionsarbeit der AIDS-Hilfe Hagen e.V. an...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Rau berichtet über die Präventionsarbeit der AIDS-Hilfe Hagen an Hagener Schulen und stellt die finanzielle Situation der AIDS-Hilfe dar

(siehe Anlage zu TOP 6).

 

Frau Sauerwein erinnert daran, dass in einem früheren Gespräch fraktionsübergreifend die Meinung vertreten worden sei, dass die Leistungen, die die AIDS-Hilfe in Hagen erbringe, den Betrag in Höhe  von insgesamt 10.000 € wert sei.

Sie fragt nach geschilderten Problemen an Schulen, die man mit „Pegida“  habe. Sie habe gelesen, dass man versuche, dass durch Elternabende aufzufangen. Wie habe sich das entwickelt?

 

Herr Rau nutzt die Gelegenheit, die Ausschussmitglieder zum nächsten Elternabend am 2. Dezember in der Stadtbücherei einzuladen. Angriffe sogenannter besorgter Bürger und Mitgliedern von Pegida und anderen Beteiligten seien kontraproduktiv und trügen in keinster Weise zu einer sicheren Situation bei. Man bemühe sich darum, mit den  Menschen, die wirklich besorgt seien,  ins Gespräch zu kommen.

 

Herr Hentschel drückt seine Hochachtung für die Arbeit der AIDS-Hilfe aus. Er könne die genannten Zahlen nachvollziehen und unterstütze das Anliegen der AIDS-Hilfe.

 

Frau Kaufmann berichtet von einem Workshop, der heute mit dem Kämmerer, den Dezernenten und allen Fachbereichsleitern stattgefunden habe. Ziel sei gewesen, Sparvorschläge zu erarbeiten. Sie wolle keiner politischen Diskussion vorgreifen, aber müsse leider die Erwartungen etwas dämpfen. Man sei leider gezwungen, auf kleinere Beträge zu schauen.

 

Herr Rau betont, dass der die personelle und finanzielle Not der Stadt Hagen sehe.

Er weist darauf hin, dass es sich bei dem Betrag in Höhe von 7.000 €, den die Stadt trage, nicht um eine  freiwillige Leistung handele, sondern um eine kommunale Pflichtaufgabe. Diese erfülle die AIDS-Hilfe für die Kommune.

 

Herr Hentschel möchte wissen, ob es eine Alternative gebe, falls die AIDS-Hilfe aus der Beratung aussteigen werde.

 

Herr Goldbach weist darauf hin, dass es sich um  eine Angelegenheit des Gesundheitsamtes handele. Er glaube nicht, dass man eine vernünftige Alternative zur AIDS-Hilfe habe. Dass die Stadt die Aufgabe selber übernehme, sei sicher nicht die Alternative. Sicher würden freie Träger diese Aufgabe übernehmen, wenn es sich für sie rechnen würde. Er glaube aber, dass die Aufgabenwahrnehmung durch die AIDS-Hilfe die richtig sei. Wenn man darüber eine Diskussion führen wolle, müsse man Vertreter des Gesundheitsamtes in den Sozialausschuss einladen.

 

Herr Hentschel bedankt sich bei Herrn Rau für den Bericht und wünscht weiterhin viel Erfolg  für die Arbeit.    

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Anlagen

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