09.06.2015 - 6 Förderangebot des Landes "Entwicklung altengere...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Gleiß erläutert das Projekt.

Ziel dieses Projektes sei es unter anderem, altengerechte Quartiere zu gestalten und zu fördern, damit Menschen ein selbstbestimmtes Leben im Alter führen könnten. Alte Menschen sollten so lange wie möglich in ihren Wohnungen versorgt und gepflegt werden. Sie benötigten dabei eine Vielzahl an Versorgungsangeboten. Ziele  des Projektes seien der  Ausbau von Versorgungsnetzwerken, Anstoß für altengerechte Bau- und Wohnprojekte und der Aufbau von Nachbarschaftshilfen. Antragsteller seien die Kreise und kreisfreien Städte. Die Fördermitte könnten an gemeinnützige Träger weitergeleitet werden. Die Festbetragsfinanzierung betrage 30.000 € pro Jahr für eine Vollzeitstelle. Die tatsächlichen Kosten lägen bei 55.600 €. Das hieße, dass die Co-Finanzierung jährlich 25.000 € betragen werde. Das Projekt laufe in der Regel für die Dauer von  drei Jahren. Es gebe noch einen kleinen Zuschuss für Sachausgaben und Veranstaltungen.

Voraussetzung für diese Förderung sei eine Analyse der Bevölkerungs und Versorgungsstruktur mit Darstellung der bisher ungedeckten Bedarfe. In Hagen habe man eine solche Analyse für den Stadtteil Emst aus dem Jahre 2010. Es böte sich daher an, diesen Stadtteil für das Projekt auszuwählen.   

Da die Stadt Hagen könne diese Co-Finanzierung nicht stemmen könne, habe man überlegt, ob die Wohlfahrtsverbände das gemeinsam übernehmen könnten. Von dort sei angeregt worden, sich im September mit der Stadt zusammenzusetzen und gemeinsam eine Lösung zu finden.

 

Herr Goldbach betont, dass es für Hagen um ein sehr passendes und gewinnbringendes Programm handele, das man sehr gerne machen würde.  Das Land erwarte, dass die Hälfte des Personalkostenanteils von der Stadt Hagen übernommen werde. 

Das summiere sich bei einer dreijährigen Laufzeit auf ca. 90.000 €. Man habe dafür keine Lösung, da das Geld nicht zur Verfügung stünde. Da das Geld nicht von der Stadt kommen müsse, seien andere Lösungen denkbar.  Es bliebe in jedem bei einer dreijährigen Laufzeit, auch wenn man später mit dem Projekt beginne.  Wenn die Co-Finanzierung geklärt sei, müsse man entscheiden, auf welches Quartier es sich beziehen solle. Man könne nur ein Quartier benennen.

 

Herr Meier macht deutlich, dass man auf die Stadt Hagen zugegangen sei, weil man es sehr schade fände, wenn Hagen diese Chance nicht wahrnähme. Der Stadtteil Emst biete bereits sehr viel, was vom Fördergeber gefordert werde. Natürlich käme auch ein anderer Stadtteil in Frage, soweit er die Voraussetzungen erfülle.

 

Herr Ludwig teilt mit, dass sich die AG der Verbände sich mit dem Thema beschäftigen werde. Man habe es für sinnvoll erachtet, dass bei diesen Gesprächen auch die Vertreter der Stadt Hagen anwesend seien. Man werde dieses Thema in der ersten Sitzung  nach der Sommerpause erörtern.

 

Herr Ostermann stellt fest, dass ein solches soziales Projekt ermöglicht werden sollte. Er äußert seine Sorge, dass die Gefahr bestände, dass ein solches Projekt nach Beendigung implodiere. Daher solle man sich Gedanken darüber machen, wie man ein solches Projekt auch über den Förderzeitraum hinaus erhalten könne.

 

Frau Sauerwein hält die Quartiersentwicklung für einen guten Ansatz. Die Erfahrungen daraus sollten auf jeden Fall genutzt werden. Es gehe in diesem Konzept um Vernetzung, Koordinierung und Bekanntmachung  der bestehenden Angebote.

 

Herr Hentschel fragt, welche Mittel für die Förderung 2016/2017 zur Verfügung stehen. Welche  Realisierungsmöglichkeiten des Projektes  würden von Seiten der Verwaltung gesehen?  

 

Frau Gleiß weist darauf hin, dass es sich erst einmal um den vorläufigen Landesförderplan handele. Es werde in den Nachfolgejahren auch Gelder zur Verfügung stehen. Deren Höhe sei aber noch nicht bekannt.

 

Herr Goldbach macht deutlich, dass die Realisierung davon abhängig sei, ob es gelinge, die Eigenmittel einzubringen. Die Frage, ob es gelänge, könne er hier und heute nicht beantworten.  

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