30.04.2015 - 9 Sachstand Kulturentwicklungsplan-mündlicher Ber...

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Wortprotokoll

Herr Dr. Belgin berichtet, dass die Kulturentwicklungsplanung in eine andere Richtung als bisher, weitergehe. Im Rahmen der zurückliegenden 7 Veranstaltungen wurden von den beteiligten Bürgen viele Dinge und Wünsche geäußert, die allesamt in einem 30seitigen Papier, erstellt von dem damaligen federführenden Team von Frau Hauck, festgehalten worden seien. In diesem internen Papier wurde alles zusammengefasst, was es an Wünschen gegeben habe. Die jetzige Aufgabe bestehe darin, dieses Papier zu bewerten und in einen Zusammenhang zu bringen, der Handlungsfelder der Kultur aus unserem Bereich für die Zukunft ermöglichen werde. Herr Dr. Belgin berichtet weiter, dass er eine Arbeitsgruppe zusammengestellt habe, die erstmalig am 11.05.2015 zusammenkommen werde. Diese Gruppe setze sich zusammen aus Frau Heukeroth, Herr Dr. Fehske, Herr Dr. Willaredt, Herr Prof. Dr. Breitmann, Frau Rapp-Frick, Frau Dr. Schulte, Frau Knoche, Herr Freiersleben und seiner Person. Die Aufgabe dieser Gruppe werde es zunächst sein, eine Bewertung der Ausarbeitung vorzunehmen. Ziel sei, Handlungsfelder unter Berücksichtigung der engen finanziellen Lage zu erschließen. Der nächste Sachstandsbericht könne erst nach dem ersten Treffen der einberufenen Arbeitsgruppe erfolgen.

 

Herr Söhnchen stellt zunächst fest, dass der Ausschuss zu seiner nächsten Sitzung einen weiterführenden Sachstandsbericht erwarte. Kritisch merkt er an, dass ursprünglich, unter anderen der Kulturausschuss, der Auftraggeber dieser Kulturentwicklungsplanung gewesen sei und er sei nun überrascht, warum diesem Ausschuss das angesprochene 30seitige Verwaltungspapier nicht vorliege. Dieser Ausschuss habe genauso die Möglichkeit sich mit diesem Papier zu beschäftigen und zu bewerten. Er ist verwundert, dass nun stattdessen eine Arbeitsgruppe zur vorherigen Bewertung einberufen worden sei, dies sei nicht der ursprüngliche Auftrag an die Verwaltung gewesen.

 

Herr Dr. Belgin sieht in diesem 30seitigen Papier nicht das, was er unter der Definition eines Kulturentwicklungsplans verstehe. Dieses Papier enthalte alle möglichen Träume und Wünsche der Teilnehmer, die in aller Regel nicht erfüllbar seien. Hierbei handele es sich lediglich um ein Diskussionspapier, dass zunächst gefiltert werden müsse um im Anschluss ein vernünftiges Ergebnis zu haben und der Auftrag des Kulturausschusses an den Fachbereich 49 sei es gewesen, ein einigermaßen vernünftiges Papier zu veröffentlichen. Als Beispiel nennt Herr Dr. Belgin, den Wunsch, einer Einrichtung einer Artothek. Diese Idee einer Artothek möchte er ungerne ungefiltert weitergeben. Aus der Sicht des Fachbereiches sei eine solche Einrichtung aufgrund der derzeitigen finanziellen Lage als absolut unrealistisch anzusehen. Als Wertschätzung aller Teilnehmer an den 7 Veranstaltungen wurden alle Wünsche und Anregungen aufgenommen

 

Herr Söhnchen ist gegenteiliger Meinung und aus seiner Sicht habe er die vergangene Diskussion und den Auftrag an die Verwaltung anders verstanden. Eine Bewertung der Anregungen und Wünsche könne auch im Kulturausschuss erfolgen.

 

Herr Huyeng sagt die Vorlage einer Zusammenfassung aller Ergebnisse zu, sobald die Verwaltung mit dem Kulturentwicklungsplan in den Ausschuss komme.

 

Herr Dr. Fehske legt großen Wert darauf, dass es eine Fortsetzung des Kulturentwicklungsplan im Plenum gebe werde um die Entstehung von „Wutbürgern“ zu vermeiden. Er erachte es ebenfalls als sinnvoll, zwecks weiterer Bearbeitung, Struktur in dieses 30seitige Papier hineinzubringen.

 

Frau Heukeroth schließt sich den Worten von Herrn Dr. Fehske an und steht deutlich  für die Transparenz im weiteren Kulturentwicklungsplanprozess.

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Beschluss: