30.04.2015 - 1 Mitteilungen

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Söhnchen begrüßt alle Mitglieder, Anwesende, die Presse und die Dezernentin Frau Kaufmann zur heutigen Sitzung des Kultur- und Weiterbildungsausschusses.

 

Vor Eintritt in die Tagesordnung bittet Herr Söhnchen die Mitglieder damit einverstanden zu sein, einen weiteren Tagesordnungspunkt als Punkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung aufzunehmen.

In Anbetracht der heutigen Anwesenheit von Frau Kaufmann wäre es ein Wunsch, sich zur Thematik der Baumaßnahme an der Cuno-Villa austauschen zu können. Hierzu bestehen seitens der Mitglieder des KWA keine Einwände.

(Anmerkung der Schriftführerin: Dieser Tagesordnungspunkt wurde als Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung nachträglich aufgenommen – alle weiteren Tagesordnungspunkte im öffentlichen Teil verschieben sich dadurch nach hinten.)

 

Ebenfalls vor Eintritt in die Tagesordnung möchte Herr Söhnchen, auf Bitte von Herrn Dr. Fehske, an ihn das Wort übergeben. Herr Dr. Fehske möchte gerne zu den schwierigen Formulierungen seinerseits in der letzten Kultur- und Weiterbildungsausschusssitzung persönlich Stellung nehmen.

 

Herr Dr. Fehske bedankt sich bei Herrn Söhnchen für die nette Einleitung und gibt anschließend zu Protokoll:

„Für meine missverständliche Äußerung im letzten KWA, habe ich bereits in meinem Brief an den Oberbürgermeister und den Rat um Entschuldigung gebeten. Nach der Ratssitzung gab es, wie vereinbart, ein persönliches Gespräch zwischen dem OB und mir zu diesem Thema. Gerne will ich in einer persönlichen Erklärung heute, die Bitte um Entschuldigung auch hier im KWA wiederholen, wie auch vorgestern im Aufsichtsrat der Theater gGmbH. Ich habe lediglich daraufhinweisen wollen, dass es Weltkulturerben sowohl in Form von Gebäuden gibt, als auch in Form eines ideellen Weltkulturerbes. Zu den Letzteren gehört auch die weltweit einmalige deutsche Theater- und Orchesterlandschaft und damit auch unser Theater Hagen. Eine Zerstörung solcher Erbstücke der Weltkultur birgt die Gefahr in sich, menschliches Gedächtnis für seine eigene Wurzeln irreversibel zu schädigen. Sollte aber irgendwie der Eindruck entstanden sein, ich hätte handelnde Personen und deren Motive verglichen oder sogar gleichgesetzt, so tut es mir außerordentlich leid. Dies war niemals beabsichtigt und ich bitte um Entschuldigung, um die offenbar missverständliche Äußerung. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich der festen Überzeugung bin, dass die Pflege unseres kulturellen Erbes eine wichtige Pflichtaufgabe der Gemeinschaft ist, so wie wir es gemeinsam auch im Kulturentwicklungsplan gemeinsam gefordert haben. Praktiziertes Kulturbewusstsein ist eine wesentliche Grundlage unseres Staates und ermöglicht unter anderem die Flexibilität und Verantwortung unserer Wirtschaft, die sich auch im Umgang mit wirtschaftlichen Krisen und zum Beispiel unserer geringen Jugendarbeitslosigkeit zeigt.

 

Herr Söhnchen bedankt sich bei Herrn Dr. Fehske.

 

Herr Söhnchen stellt fest, dass seitens der Verwaltung keine Mitteilungen vorliegen.

Reduzieren

Beschluss: