19.03.2015 - 8 Sachstand Kulturentwicklungsplan-mündlicher Ber...

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Wortprotokoll

Herr Huyeng berichtet, dass die Entwicklung des Kulturentwicklungsplans bisher federführend von Frau Hauck begleitet wurde. Durch den Aufgabenwechsel von Frau Hauck, zu Beginn des Jahres 2015, habe sich aber jüngst herausgestellt, dass Frau Hauck dieses Projekt nicht zu Ende führen könne. Man sei aber zwischenzeitlich zu dem Ergebnis gekommen, dass die Weiterführung der Kulturentwicklungsplanung im FB 49, unter der Federführung von Herrn Dr. Belgin und Frau Dr. Schulte, verbleibe. In Kürze werde mit einigen Damen und Herren, wie z.B. Herrn Dr. Fehske, die sich sehr intensiv in dieses Projekt eingebracht haben, Kontakt aufgenommen. In diesen Gesprächen werde es das Ziel sein, Ergebnisse zu bündeln oder auch zu korrigieren. Mit diesen Ergebnissen werde man dann auch in die jeweiligen Ausschüsse bzw. Bezirksvertretungen gehen. Allerdings sei davon auszugehen, dass aufgrund der organisatorischen Umgestaltung im FB, keine ordentliche Umsetzung in diesem ersten Halbjahr erfolgen könne.

 

Herr Söhnchen fragt, wann mit der Umsetzung dann zu rechnen sei.

 

Herr Huyeng prognostiziert eine Beendigung der Umsetzung noch in diesem Jahr. Einige bereits erarbeitete Ergebnisse müssten evtl. nochmal neu zusammengesetzt werden, um an der einen oder anderen Stelle oder bei der Vorgehensweise nochmal andere Akzente setzen zu können.

 

Herr Söhnchen weist darauf hin, dass es ja nicht nur um eine Präsentation der Ergebnisse in den politischen Gremien gehe, sondern in erster Linie gehe es auch um den Informationsfluss an die Bürgerinnen und Bürger, die sich sehr engagiert in diesen Kulturentwicklungsplan eingebracht haben. Nach seinem Kenntnisstand sollte ursprünglich dazu, im ersten Quartal des Jahres 2015 eine weitere Veranstaltung stattfinden.

Er fragt die Verwaltung, wie  sie in dieser Angelegenheit weiter mit den Kulturinteressierten der Stadt Hagen umgehen werde.

 

Frau Heukeroth möchte sich den Worten von Herrn Söhnchen anschließen. Sie selbst habe sich in die Veranstaltungen zu dem Kulturentwicklungsplan eingebracht und bei der dritten Veranstaltung ihre Meinung dahingehend geäußert, dass man sich „Wutbürger“ schaffen werde, sollte dieser angestoßene Prozess ins Leere laufen.

 

Frau Buchholz äußert die Sorge, dass die aktuell zu tätigen 10%igen Kürzungsvorschläge im Kulturbereich  diesem Prozess der Kulturentwicklungsplanung kontrakariere. Sie befürchte, dass die Bürgerinnen und Bürger, aufgrund der nochmaligen Sparmaßnahmen umsonst in diesem Prozess mitgearbeitet haben. Das Ergebnis wäre dann, dass die Bürgerbeteiligung nicht mehr ernst genommen werden würde. Frau Buchholz regt an, die Ergebnisse der Kulturentwicklungskonferenzen und die Haushaltssanierungsplanungen um weitere 10% zusammen zu betrachten.

 

Herr Huyeng stellt fest, dass die Verwaltung dem Bürger und der Politik gegenüber, mit der Beendigung der Kulturentwicklungsplanung noch in diesem Jahr im Wort stehe. Die jetzige Entwicklung habe er sich auch anders vorgestellt. Er sehe dies aber als eindeutige Konsequenz daraus, dass für Frau Hauck jetzt andere Dinge vom Oberbürgermeister verlangt werden. Der Fachbereich Kultur werde jetzt den Faden der Kulturentwicklungsplanungen nochmal neu aufnehmen und es werden in absehbarer Zeit neue Konzepte vorgelegt werden.

 

Herr Söhnchen hält fest, dass zur nächsten Sitzung am 30.04.2015 seitens des Fachbereiches Kultur eine neue Zeitplanung in Bezug auf die Kulturentwicklungsplanung vorgelegt werde.

 

Herr Dr. Fehske ist ebenso wie Frau Heukeroth begeistert von den Kulturentwicklungskonferenzen gewesen. Beide waren begeistert davon, wie vielerger dieser Stadt und aus den unterschiedlichsten Bereichen, sich eingebracht haben und in einer außerordentlichen konstruktiven Art und Weise miteinander umgegangen seien. Die Bürgerinnen und Bürger haben außerordentlich viel Hoffnung in die Gestaltungsmöglichkeiten dieser Stadt gesetzt. Er selbst habe bereits in einer recht frühen Phase der vergangenen Veranstaltungen, darauf hingewiesen, dass die Organisation der einzelnen Konferenzen von Veranstaltung zu Veranstaltung ausarte. In seinen Augen müsse zum jetzigen Zeitpunkt, zwingend Herr Dr. Willaredt, der einige Moderationen der vergangenen Veranstaltungen durchführte, eingeschaltet werden. Herr Dr. Willaredt sei einer der wenigen gewesen, der durch seine konstruktive und analytische Denkweise es gemeistert habe, die verschiedensten Dinge zusammenzufassen und zu präsentieren. Herr Dr. Willaredt könne dabei behilflich sein, einen nachvollziehbaren Prozess der Kulturentwicklung voranzutreiben.

 

Herr Huyeng ist sich einig mit Herrn Dr. Fehske.

 

Herr Arndt hinterfragt die Äußerung von Herrn Huyeng, inwieweit die Einigkeit mit den Ausführungen von Herrn Dr. Fehske gemeint sei. Er sei der Meinung, dass an den Veranstaltungen auch noch andere, hervorragende Moderatoren beteiligt gewesen seien.

 

Herr Huyeng antwortet, dass man selbstverständlich auch noch andere Moderatoren mit in den zukünftigen Prozess einbinden werde. Herr Dr. Willaredt sei allerdings für bestimmte Bereiche der Kulturentwicklungsplanung der beste Ansprechpartner.

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Beschluss:

 

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