09.09.2015 - 3 Anliegen der Jugendräte

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Palmowski informiert über personelle Veränderungen  im Jugendrat, die auch für die Vertreter im Jugendhilfeausschuss Auswirkungen habe. Eine entsprechende Vorlage für den Rat werde von der Verwaltung erstellt.

 

Frau Öztaskin stellt sich  vor. Sie sei Mitglied des Gesamtstädtischen Jugendrates und wolle zukünftig im Jugendhilfeausschuss die Anliegen des  Jugendrates mit vertreten. 

 

Herr Palmowski berichtet über die derzeitigen Aktivitäten des Gesamtstädtischen Jugendrates. Außerdem habe man  zwei neue Arbeitsgemeinschaften gegründet. Diese würden eigenständig von den Mitgliedern geleitet. Das sei eine Neuerung, um die Jugendlichen noch stärker einzubeziehen. Eine Arbeitsgemeinschaft beschäftige sich mit Willkommenskultur. In der  anderen  Arbeitsgemeinschaft gehe es um Öffentlichkeitsarbeit.

 

Das Seminar zur politischen Bildung in Berlin, zu dem man vom Bundestagsabgeordneten Rene Röspel eingeladen worden sei, sei sehr erfolgreich gewesen. Es sei auf große Begeisterung bei den Jugendlichen gestoßen.

 

Weiterhin teilt er mit, dass es in der vergangenen Zeit zu vermehrten personellen Ausfällen bei den Sitzungen der Jugendräte gekommen sei. Der Grund dafür liege  darin, dass viele Jugendliche nicht an den Sitzungen teilnehmen könnten, weil sie einen Verdienstausfall nicht verkraften könnten. Das habe zur Folge, dass in den Jugendräten immer mehr Jugendliche aus finanziell besser gestellten  Schichten vertreten seien. Damit sei die Chancengleichheit gefährdet.

Daher habe man sich gefragt, ob es nicht möglich sei, ein kleines Sitzungsgeld für den Gesamtstädtischen Jugendrat einzurichten. Er stellt daher einen entsprechenden Antrag an den Jugendhilfeausschuss, einen entsprechenden Beschluss zu fassen.

 

Herr Reinke lobt das Engagement des derzeitigen Hagener Jugendrates. Er mache Mut, diesen Weg weiterzugehen. Die Beurteilung des  Antrages müsse er an die Verwaltung weitergeben, da der Jugendhilfeausschuss selbst keine derartigen Möglichkeiten habe. 

 

Frau Kaufmann verspricht, den  Antrag zu prüfen, aber nach ihrem derzeitigen Kenntnisstand sei das nicht vorgesehen.  

 

Herr Palmowski merkt an, dass man Satzungen auch ändern könne. Er begründet nochmal sein Anliegen.

 

Herr Goldbach betont, dass er das Thema gern mit dem Jugendrat erörtern wolle. Von einem „Schnellschuss“  würde er abraten. Er würde auch gerne darüber diskutieren, ob das der richtige Weg und damit zielführend  sei. Man habe viele andere Gremien, die auch ehrenamtlich tätig seien. Es gehe darum, eigene Interessen zu vertreten und sich zu engagieren. Man könne schauen, was man tun könne, den betroffenen Jugendlichen die Teilnahme dennoch zu ermöglichen. 

 

Herr Palmowski lädt Herrn Goldbach zur nächsten Sitzung des Gesamtstädtischen

Jugendrates ein.

 

Herr Reinke berichtet, dass er auch angeboten habe, ein gemeinsames Gespräch zu führen. Das würde er an der Stelle gern bekräftigen.

 

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