11.03.2015 - 5 Betreuung der Kinder von Flüchtlingen und Zuwan...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 11.03.2015
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Goldbach berichtet von verschiedenen Veranstaltungen zu dem Thema und den vielfältigen Problemen, die in diesem Zusammenhang bestehen.
Frau Haack teilt mit, dass aktuell zum 6. März 715 Flüchtlingskinder unter 6 Jahren. Das seien sowohl Kinder von Asylsuchenden, als auch Kinder von EU-Flüchtlingen. Man habe bisher insgesamt 300 Kinder im Kindergartensystem aufgenommen. In den nächsten Wochen werde man sich verstärkt darum bemühen, weitere Kinder in Kindertageseinrichtungen aufzunehmen.
Sie schildert die bisherige Entwicklung der Betreuung von den Kindern in den verschiedenen Einrichtungen.
Auf Bitte von Herrn Goldbach schildert Frau Speckmann die schulische Versorgung dieser Kinder. Die Versorgung der Kinder sowohl im Grundschul- als auch im Sekundarbereich sei zurzeit gesichert. Die Warteliste von 90 Kindern im Sekundarbereich sei erfreulicherweise abgearbeitet worden und die Kinder hätten versorgt werden können. Im Juni solle eine Regionalkonferenz gebildet werden, um die Verteilung der Kinder von der 4. In die 5. Klasse gezielt steuern zu können. Man strebe für jedes einzelne Kind eine individuelle Lösung an.
Auf die Frage von Herrn Fischer, ob die Aussage auch Kinder von Rumänen einschließe, teilt Frau Speckmann mit, dass alle Kinder gleich behandelt würden und keine Unterschiede bei den verschiedenen Nationen gemacht würden.
Herr Goldbach ergänzt, dass das allerdings voraussetzte, dass diese Familien mit allen ihren Kindern beim Einwohnermeldeamt gemeldet seien. Der Informationsweg sei vom Einwohnermeldeamt zur Schulaufsicht und zum Kommunalen Integrationszentrum.
Auf die Frage von Frau Köppen bezüglich der Besetzung der Lehrerstelle beschreibt Frau Keller die derzeitige Situation. Sie hoffe, dass die Stelle zum 01. August besetzten zu können. Daneben sei eine kommunale Stelle im KIZ nicht besetzt.
Herr Goldbach beschreibt die Landesvorgaben, die bei der Besetzung der Stelle berücksichtigt werden müssen.
Frau Speckmann weist abschließend darauf hin, dass man mit dem Kommunalen Integrationszentrum vereinbart habe, dass kein Schulleiter ein Kind aufnehme.
Ihre Bitte sei, alle Familien in diesem Zusammenhang zum Kommunalen Integrationszentrum zu schicken. Nur auf diese Weise könnten die Lücken im Netz geschlossen werden.
