04.02.2015 - 7 Betreuung der Kinder von Flüchtlingen und Zuwan...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 04.02.2015
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Goldbach sagt ein paar einleitende Worte.
Frau Haack beschreibt die Situation bezüglich der Betreuung der Kinder von Flüchtlingen und Zuwanderern in Hagen (siehe Anlage zu TOP 7).
Frau Hamann merkt an, dass die Finanzierungsstruktur des KIBiz voraussetze, dass
eine Meldung der Plätze bis zum 01. März des Kindergartenjahres erfolgen müsse.
Zuwanderung erfolge unterjährig, so dass die Eltern, die bis zu diesem Stichtag nicht angemeldet hätten, keine Platz bekämen. Die Herausforderung, die man im Bereich der Kindertageseinrichtungen habe, sei die, dass dafür Plätze freigehalten werden müssten. Wer trage denn die Vorhaltekosten? Gebe es da neue Erkenntnisse, wie das zu handhaben sei?
Frau Kaufmann bedauert, sagen zu müssen, dass es im Moment dazu leider keine neuen Erkenntnisse und keine Lösungen gebe. Das sei ein großes Problem.
Herr Goldbach ergänzt, dass man darauf warte, was Ministerin Schäfer angekündigt habe, für die unterjährige Betreuung von Flüchtlingskindern auch Erzieherstellen zu fördern.
Frau Kaufmann berichtet, dass in der vergangenen Woche die zweite Sitzung der Ad-Hoc-Arbeitsgruppe, die der deutsche Städtetag in NRW gebildet habe. Das Thema Betreuung sei dort eins der zentralen Themen, die in der Ministerrunde von Seiten des Städtetages genannt würden.
Frau Köppen möchte wissen, ob die Plätze in der Tagespflege mit in die Überlegungen einbezogen seien. Wie verhalte es sich mit der Gesundheitsfürsorge für diese Kinder?
Zum Thema Tagespflege erwidert Herr Goldbach, dass die Frage sei, was Eltern sich wünschten. Die Versorgung mit Kita-Plätzen sei in der Regel das, was nachgefragt würde und Priorität habe. Die Frage der gesundheitlichen Versorgung sei schwierig.
Da gebe es durchaus Versorgungslücken, die innerhalb des Kita- und des Schulsystems nicht auftauchten.
Frau Kaufmann ergänzt, dass dies eins der Themen für die Ministerien sei, die von Seiten der Städte aufgenommen worden sei.
Der Jugendhilfeausschuss werde in Kürze über die verschiedenen Themen informiert, die am Runden Tisches bearbeitet würden.
