25.03.2015 - 8 Anfragen gem. § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

Herr Schmidt bezieht sich auf die Antwort der Verwaltung, dass der Erörterungstermin in Sachen Hohenlimburger Kalkwerke entgegen des anders lautenden Beschlusses der BV nun doch im Hagener Ratssaal stattfinden soll, und fragt, wie viele Bürger sich denn zu diesem Erörterungstermin angemeldet haben. Sollten es weniger als 199 sein, so besteht er auf die Umsetzung des BV-Beschlusses vom 25.02.15 TOP 6.5.

 

Herr Leisten stellt folgende Anfrage:

 

Im Zuge der Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Peter Arnusch gingen der Bezirksvertretung Antworten der Verwaltung zu, die nun bei mir einige Fragen aufwerfen. Zunächst die Zitate aus den Antworten, auf die sich die Fragen beziehen:

 

Antwort 69/2                                                                                                                17.03.2015

 

Guten Tag Herr Kaltenborn.

 

Derzeit ist der Elseyer Bach noch im Bau. Dies ergibt sich aus dem Steckbrief der WBH zur Baumaßnahme. Erst wenn diese Maßnahme abgeschlossen ist, wird auch in dem von Herrn Arnusch zitierten Teilstück am REWE-Markt Wasser fließen.

Bis es soweit ist, dauert es aber noch ein paar Monate.

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BAUBESCHREIBUNG

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen -WBH- verlegt den Elseyer Bach in den Straßen Im Spieck und Im Bardensiepen. Der verrohrte Elseyer Bach läuft derzeit östlich der Straße Im Bardensiepen der öffentlichen Mischwasserkanalisation zu. Dieser Entwässerungsmissstand soll behoben werden.

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Baubeginn:

07.04.2015

Bauende:

November 2015

Baukosten:

ca. 450.000,-- €

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Ende der Zitate.

 

Ich möchte die Zusammenhänge nun gern richtig verstehen und bitte daher um Bestätigung bzw. Korrektur nachstehender Feststellungen:

 

Dass die Wassermenge des Elseyer Baches, zu deren Aufnahme die am 18.03.15 in ihrem jetzigen Zustand die fotografierte Betonrinne in der Breite von ca. 1m auch zu Hochwasserzeiten in der Lage wäre, derzeit in den Mischwasserkanal fließt, wird vom WBH als Missstand empfunden. Diese Empfindung veranlasste die genehmigenden Baubehörden der REWE aufzuerlegen, bei dem Neubau für nicht unerheblichen Mehraufwand die fotografierte Betonrinne erstellen zu lassen, die in ihrem Erscheinungsbild an eine überdimensionale Sanitärrinne einer überalterten Gaststätte erinnert. Nachdem diese der Politik als Renaturierungsmaßnahme verkaufte Rinne nun jahrelang verwilderte und verunkrautete beginnen wir nun eine städtische Baumaßnahme, die etwa 7 Monate dauern wird und deren Kosten bei 450.000 € und aufwärts liegen werden, die diese Rinne nun endlich mit etwas Leben (also Wasser) füllen soll.

 

Alle Kulturfreunde, die sich derzeit händeringend bemühen, 10%ige Etatkürzungen zu realisieren, und 50.000 Mitglieder der Sportvereine in Hagen, die nur um Haaresbreite einer Sportstättennutzungsgebühr entgangen sind, erwarten mit Spannung eine Antwort, was in Hagen trotzdem alles so geht.

 

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