25.03.2015 - 6.2 Vorschlag der CDU-FraktionHier: Verbleib der Vo...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Leisten spricht sich für eine dauerhafte Unterbringung der VHS in der Pestalozzischule aus, da dieses Gebäude bereits jetzt die notwendige Infrastruktur aufweist, die die VHS benötigt (z.B. Töpferraum, Physikraum, Absauganlage für Sägespäne etc.) Anschließend bittet er Herrn Becker zu erläutern, wie er sich und in welchem Zeitraum eine Unterbringung der VHS im Hohenlimburger Rathaus vorstellt.

 

Herr Becker berichtet, dass die Gebäudewirtschaft Hagen (GWH) festgestellt hat, dass die Statik des Hohenlimburger Rathauses es durchaus zulässt, einige Zwischenwände zu entfernen. Noch nicht geklärt hingegen ist das Raumprogramm mit der sich notwendiger Weise ergebenden Umsiedlung von Verwaltungseinheiten.

 

Er teilt weiter mit, dass nach aktueller Aussage des Fachbereichs Jugend und Soziales der Standort Jahnstraße nicht für die VHS zur Verfügung steht. Der Betrieb des Schulgebäudes Pestalozzischule hat im Jahr 2014 130.000 € gekostet. Der zukünftige Leerstand würde nur noch 25.000 € an Betriebskosten erzeugen. Die Differenz ist bereits im Haushaltssanierungsplan eingerechnet. Würde nun das Schulgebäude nach Auflösung der Pestalozzischule weiter betrieben werden, z.B. durch die VHS, so müsste der Fachbereich Bildung für den Haushaltssanierungsplan eine Kompensationsmaßnahme für die Mehrkosten benennen.

 

Unter Bezug auf die Frage Nr. 6 des Beschlussvorschlages berichtet Frau Sonnenberg, dass der Standort Pestalozzischule wegen seiner schlechten Erreichbarkeit von den Kursteilnehmern nur widerwillig angenommen wird. Dies liegt zum einen an der unzureichenden Busanbindung sowie am schlecht ausgeleuchteten Parkplatz (Angstraum). Auf Nachfrage von Herrn Strüwer teilt Frau Sonnenberg mit, dass am neuen Standort Pestalozzischule zur Zeit 70 Kursteilnehmer registriert sind. Hinzu kommen 20 Kursteilnehmer, die außerhalb des Gebäudes an Bewegungskursen teilnehmen.

 

Herr Schmidt merkt an, dass man das Problem der schlechten Anbindung an den ÖPNV durch eine veränderte Linienführung und Taktung der Buslinie 538 lösen kann. An der weiteren Diskussion beteiligen sich die Herren Mark Krippner, Leisten und Strüwer.

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Beschluss:

 

Die Verwaltung möge darlegen:

 

1. Wie gestaltet sich das Kursangebot der VHS bei Einzug ins Rathaus und welche Raumerfordernisse ergeben sich daraus? Welche Räume werden zur VHS-Nutzung geplant?

 

2. Ist das derzeitige Raumangebot im Rathaus für die Zwecke der VHS überhaupt geeignet bzw. welche Umbauerfordernisse ergäben sich ohnehin? Bis auf den zu erhaltenden Sitzungssaal der Bezirksvertretung und das Besprechungszimmer des Bezirksbürgermeisters handelt es sich fast ausschließlich um kleinräumige Einzelbüros, die zwar evtl. hintereinanderliegend verlängert aber aufgrund der geringen Geudedimensionen nicht verbreitert werden können.

 

3. An welcher Stelle sind ggf. Gebäudeveränderungen geplant und wie gestalten sich Kosten- und Zeitrahmen?

 

4. Macht es Sinn, vor Kenntnis aller Erfordernisse in Bezug auf das Rathaus in der Zukunft überhaupt einen Einzug der VHS auf den Weg zu bringen?

 

5. Gibt es in Bezug auf den ebenfalls diskutierten möglichen Standort der VHS an der Jahnstraße neue Erkenntnisse?

 

6. re der Standortvorteil der guten verkehrlichen Erreichbarkeit des zentral gelegenen Rathauses nicht durch eine gute Busanbindung der nur wenige Minuten entfernten Pestalozzi-Schule aufzufangen? Die Parkplatzsituation auf einem leeren Schulhof ist jedenfalls für Personal und Kunden der VHS besser als tagsüber vor dem Rathaus, die jetzigen VHS-Kurse beginnen ab 8.30Uhr morgens.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

6

 

 

SPD

4

 

 

Bürger für Hohenlimburg

2

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage