02.09.2015 - 7.2 Hengsteyseehier: Möglichkeit zur Schaffung von ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Einleitend teilt Herr Kohaupt mit, dass Bürgerinnen und Bürger sich beklagten hätten, dass im Naherholungsgebiet am Hengsteysee wegen des starken Baum-und Buschbewuchses der See nicht zu sehen sei. Dieses Thema sei bei der Sommertour des Herrn Oberbürgermeisters ebenfalls angesprochen worden. Er stellt Möglichkeiten vor, die man mit geringen finanziellen Mitteln zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität nutzen könnte.

Nach Rücksprache mit dem Eisenbahner Sportverein und dem Ruhrverband könnte evtl. die Möglichkeit bestehen den Anliegersteg für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

Ein wenig oberhalb des Anlegers sei ein weiterer Zugang zum See möglich. Die Zuwegung, besonders für ältere Mitbürger sei jedoch sehr unkomfortabel. Hier würde es einer Erneuerung bedürfen.

In Richtung Parkplatz im Bereich der Kanaleinmündung in den Hensteysee sei ein Podest mit Fallschutzgitter vorhanden. Diese Zuwegung könnte mit geringen Mitteln und kleinem Aufwand so hergestellt werden, dass ein Blick auf den See möglich sei.

 

Herr Mosch merkt an, dass es bereits bei den Vorplanungen zur Errichtung eines CargoBeamers, in diesem Zuge auch Überlegungen zur Gestaltung des Naherholungsgebietes am Hengsteysee gegeben habe. Da die Firma CargoBeamer an diesem Standort eine Ansiedlung nicht mehr verfolge, sollte unter Einbeziehung der Nachbargemeinden und des RVR die Entwicklung des Freizeitgebietes schnellstmöglich überlegt und neu geplant werden. Er möchte wissen ob bereits neue Erkenntnisse und Überlegungen zu der Umgestaltung vorliegen und in wie weit mit Fördermitteln zu rechnen sei.

 

Frau Mallek geht auf den Inhalt der Stellungnahme des Umweltamtes, die als

Anlage 1 der Niederschrift beigefügt ist, ein. Wenn das zurzeit laufende Planungsverfahren zum Bau der 380 kV Leitungen genehmigt werde, würde die 220 kV-Leitung zurückgebaut und es könnten höherwachsende Bäume am Ufer

Gepflanzt werden. Es sei vorstellbar, dass der Uferbewuchs so umgestaltet werde, dass auch eine Sicht auf den See möglich sei. Eine komplette Abholzung sei nicht wünschenswert.

 

Herr Kohaupt fügt noch hinzu, dass eine Standortumstellung der vorhandenen Bänke und die Umgestaltung durch eventuell naturbelasse Sitzmöglichkeiten, vorgenommen werden könnte. 

 

Herr Kroll möchte wissen, ob ein Rahmenkonzept für die Freizeitnutzung am Hensteysee bestehe. Aus seiner Sicht reiche es nicht nur kleine Sichtachsen am See zu schaffen. Er könne sich eine Freizeitentwicklung wie sie bereits in der Nachbarstadt Herdecke bestehe, vorstellen. 

 

Herr Kohaupt entgegnet, es sei wichtig, kurzfristig und mit geringen Mitteln eine Qualitätsverbesserung am Hengsteysee zu schaffen. Er bittet Herrn Winkler zum Sachstand der Beratungen im Rat vom 18.06.2015 zu berichten.

 

Herr Winkler teilt mit, dass ihm seit der Vorstellung der Planungen zur Entwicklung des Freizeitgebietes in der BV-Nord noch keine weiteren planungstechnischen Weiterentwicklung bekannt geworden seien. Er wolle sich jedoch informieren und in der  Sitzung im Oktober darüber berichten.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz weist ferner auf die schwierigen und schleppenden Gespräche zum Standort des CargoBeamers mit dem Investor, hin.

Der RVR und die Nachbarkommunen hätten bereits die Bereitschaft zur Mitwirkung der Umgestaltung des Freizeitareals „Hengsteysee“ signalisiert.

 

Herr Fritzsche bittet darum, beim Freischneiden  der Sichtachsen am See, auf die Nistplätze der Vögel zu achten.

Er möchte wissen, ob die Firma CargoBeamer weiterhin Interesse am Standort Hagen, habe.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz weist darauf hin, dass er mit der bisherigen Vorgehensweise der Firma CargoBeamer nicht glücklich sei, jedoch warte man ab, bis die Grundlagen geschaffen seien, mit der Firma in weitere Verhandlungen einzutreten.  

 

Abschließend fasst Herr Kohaupt die Inhalte der Diskussion zusammen und macht darauf aufmerksam, dass die Bürger dem Kanu Club am Hengsteysee für einen geringen Monatsbeitrag beitreten können und somit neben der sportlichen Aktivitäten auch noch einen guten Zugang zum See, hätten.

 

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird gebeten mit dem Ruhrverband Kontakt aufzunehmen, ob es die Möglichkeit der Schaffung von Aufenthalts-und Blickachsen gibt und welche Kosten für die Herrichtung eines Weges und Verkehrssicherung anfallen könnten. Weiterhin ist zu prüfen, ob die Möglichkeit besteht, notwendigerdermittel zu beantragen.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen