02.09.2015 - 7.4 Lärmschutz an der BAB A1 in Hagen Vorhalle

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Kohaupt teilt mit, er habe bereits 2011 den damaligen Landesminister, der auch für die Verkehrsangelegenheiten zuständig war, auf die Lärmproblematik entlang der A1 im Bereich Hagen hingewiesen. Er gibt den Inhalt des Antwortschreibens des Ministeriums, das als  Anlage 3 der Niederschrift beigefügt ist, wieder. Im Jahre 2014 wurde nochmals über die Lärmschutzproblematik beraten. Das Schreiben des LB Straßen NRW ist als Anlage 4 der Niederschrift beigefügt. Hier wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Lärmschutzsanierung nach den Kriterien für die Bereiche Boele und Vorhalle zwar eine Überschreitung der derzeit geltenden Auslösewerte ergebe, diese jedoch nur für die erste Häuserreihe oder die an der Autobahn gelegenen Gebäude gelte. Diese seien aber bereits im Zuge des Ausbaus der Bundesautobahn mit passivem Schallschutz versehen worden

Eine weitere Verbesserung des Lärmschutzes könne erst dann erfolgen, wenn die vorhandenen Lärmschutzwände erneuerungsbedürftig werden. 

Aufgrund einer Beschwerde zum Lärmschutz an der BAB A1 in wurde der Landesbetrieb Straßen NRW erneut um Stellungnahme gebeten. Das Antwortschreiben ist als Anlage 5 der Niederschrift beigefügt. 

Herr Kohaupt  betont, dass bei bestehenden Verkehrswegen das Land oder die Kommune entsprechende Maßnahmen zur Lärmreduzierung ergreifen könne, es jedoch nicht. müsse. Nur bei Neubauten müssten Maßnahmen zur Reduzierung des Lärms erbracht werden. Ferner habe die Bezirksvertretung  keine weiteren Möglichkeiten, als nur immer wieder auf die Missstände in diesem Bereich hinzuweisen. Eine Handhabe bestehe jedoch leider nicht. Abschließend macht Herr Kohaupt noch auf eine Erhebung, aus der hervorgehe, dass ein Tempolimit auf Autobahnen, keine Lärmreduzierung hervorrufe, aufmerksam. Der meiste Lärm würde durch den LKW-Verkehr verursacht.

 

Herr Panzer ergänzt,  in einer der nächsten Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses werde über das Ergebnis des Prüfauftrages zur Temporeduzierung rund um Hagens Autobahnen berichtet und erneut beraten.

 

Herr Kohaupt rät den Bürgerinnen und Bürgern sich direkt an den Petitionsausschuss des Landtages zu wenden.

Weiterhin werde er als Bezirksbürgermeister auch im Namen der Bezirksvertretung Nord beide Hagener Landtagsabgeordnete auf die Lärmproblematik im Bereich des Hagener Nordens aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.

 

Herr Timm macht auf die starke Lärmbelastung durch die Autobahn, die Weststraße und durch den Eisenbahnverkehr in Vorhalle aufmerksam. Aus seiner Sicht müsse in diesem Bereich dringend etwas für den Schutz der Bürger geschehen. Er wünsche eine Ausweitung der Geschwindigkeitsreduzierung auf 100 km/h bis zum Parkplatz Funckenhausen in Richtung Köln.

 

Herr Kroll merkt an, dass die Lärmbelastung nicht nur ein Problem des Hagener Nordens sei. Der Rat habe in seiner Sitzung am 18.06.2015 die Verwaltung gebeten, gemeinsam mit Straßen NRW einen Maßnahmenkatalog zur Reduzierung des Autobahnlärmes in Hagen zu erarbeiten. Über das Ergebnis solle auch in den Bezirksvertretungen berichtet werden. 

 

Herr Erdtmann fragt nach, wofür das trichterähnliche Gerät, das Ende Juli und August auf der Brücke am Wolfskuhler Weg aufgestellt war, benötigt wurde.

 

Herr Winkler sagt zu, sich erkundigen und  Herrn Erdtmann anschließend zu informieren.

 

An der weiteren ausführlichen Diskussion zur Problematik der hohen Lärmbelastung beteiligen sich die Herren Winkler, Kohaupt, Panzer, Erdtmann und Timm. 

 

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Beschluss:

 

Die BV-Nord t den rgerinnen und Bürger sich direkt an den Petitionsausschuss des Landtages zu wenden. Weiterhin wird der Bezirksbürgermeister auch im Namen der Bezirksvertretung Nord beide Hagener Landtagsabgeordnete auf die Lärmproblematik im Bereich des Hagener Nordens aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen