23.09.2014 - 3 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Thurau teilt mit, dass der Neubau des Hauptrechenzentrums im Innenhof der WBH nach letzter Planung zweigeschossig am Rand des Areals zur Volme hin erfolgen soll. Der beschlossene Kostenrahmen für den HABIT ändert sich nicht. In der Planung sind Zuwächse berücksichtigt, so dass auch neben zwei zusätzlichen Carrier-Räumen, das Rechenzentrum und der Lichtsignalrechner der WBH untergebracht werden können. Zudem erklärt Herr Thurau, dass der Neubau nach BSI-Standards und der neuesten Klima- und Elektrotechnik ausgerichtet ist. Derzeit finden die Planungsphase und die Vorbesprechungen mit den Genehmigungsbehörden statt. Herr Thurau plant nach derzeitigem Stand, mit einer ersten Einbringung der technischen Infrastruktur ab Oktober 2015.

Des Weiteren teilt Herr Thurau mit, dass der Umzug der Büroflächen in den Trakt A des WBH-Gebäudes im 2. oder 3. Quartal 2015 vorgesehen ist. Durch die notwendige Entfernung des Fußbodenbelags im Erdgeschoß, welcher eine Schicht Bitumen enthält, kommt es zu einer leichten Zeitverzögerung. Herr Thurau informiert auch über die Veräußerung der Gebäude Langenkampstr. 14 und 33 an Herrn Erich Berlet. Ein Gespräch über die Modalitäten mit dem neuen Eigentümer führt der HABIT am 30.09.2014. Bei diesem Gespräch sollen auch die Problemstellungen durch den Wegfall des von Hoesch Hohenlimburg gestellten Wachdienstes und des günstigen Industriestromtarifes, sowie etwaige Miet-Doppelzahlungen für die Langenkampstr. 14 behandelt werden. Zudem wird die Möglichkeit einer eventuell notwendigen Verlängerung der Mietzeit für das Gebäude Langenkampstr. 33 bei Verzögerungen des Neubaus thematisiert werden.

Herr Thurau berichtet über verstärkte Cyber-Attacken durch SPAM-Wellen. Zum Beispiel wurden im Juni 19 Mio. Angriffe durch SPAM-Wellen meist zwischen 19 und 23 Uhr verzeichnet, welche in Summe normalerweise in einem Quartal auftreten. Hierbei handelt es sich um ein landesweites Problem. Herr Thurau versichert, dass der HABIT in ständigem Kontakt mit den Anbietern der eingesetzten Antivirensoftware ist, um diese Software auf dem Laufenden zu halten.

Zum E-Government Gesetz NRW teilt Herr Thurau mit, dass nach derzeitigem Planungsstand dieses Gesetz voraussichtlich im 1 Halbjahr 2015 in Kraft treten soll. Das Gesetz wird u. a. eine verpflichtende Zugangsöffnung, Bezahlplattform, Identifikation (z.B. über den neuen Personalausweis) und einen De-Mail-Zugang fordern. Hierzu informiert Herr Thurau darüber, dass beim HABIT, bis auf den De-Mail-Zugang, bereits seit Jahren die notwendige Infrastruktur besteht und diese auch entsprechend organisatorisch umgesetzt wurde. Die Einrichtung des De-Mail-Zuganges wird nur einen geringen Aufwand erfordern. Zum Thema E-Government bietet Herr Thurau an, für den Ausschuss an einem separaten Termin einen entsprechenden Vortrag mit Praxisbeispielen zu halten. Eine Einladung wird in Kürze folgen.

In seinen Mitteilungen weist Herr Thurau darauf hin, dass die bestehenden Probleme mit dem Verfahren OK.EWO, wie z.B. verstärkte Abstürze und Störungen, sich nicht nur auf dieses Produkt beschränken, sondern auch andere Einwohnermeldeverfahren wie MESO betroffen sind. Die Störungen sind bundesweit in Zusammenhang mit der Windows-7-Umstellung aufgetreten. Als Ursache wurde wohl die Stromversorgung der Änderungsterminals, die von der Bundesdruckerei den Kommunen zur Verfügung gestellt werden, ausfindig gemacht. Betroffen ist jedoch nur eine Baureihe mit einem bestimmten Chipsatz.

Weiterhin teilt Herr Thurau mit, dass die Stadt Dortmund, das Rechenzentrum Duisburg und die KAAW ihre Beitrittsabsicht zur KDN erklärt haben. Dann wären so gut wie alle öffentlich rechtlichen Rechenzentren in NRW in der KDN zusammengeschlossen.

Das WLAN im Ratstrakt des Rathauses an der Volme ist nun eingerichtet, getestet und läuft stabil. Herr Thurau erklärt, dass ein Wechsel zwischen den Etagen und Sitzungsräumen nicht zum Verbindungsabbruch führen sollte. Unterschiedliche Zugriffsmöglichkeiten können vom Fachbereich OB vergeben werden, wie z.B. Tageszulassungen für Gäste oder Zugänge für mehrere Monate. Alle it-technischen Voraussetzungen für den digitalen Sitzungsdienst wären damit erfüllt.

Herr Thurau berichtet, dass durch eine gesetzliche Vorgabe die Kfz-Außerbetriebsetzung ab 2015 auch über ein Online-Portal angeboten werden muss. Der HABIT wird dieses Verfahren im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit KDN über die Stadt Lemgo betreiben. Herr Thurau erachtet jedoch dieses Verfahren als relativ sinnlos, da auf Grund der Rahmenbedingungen nach Auskunft des Fachbereiches mit allenfalls 20-50 Nutzern pro Jahr gerechnet werden kann.

Als vorletzten Punkt teilt Herr Thurau mit, dass es bereits mehrere Gespräche mit dem Geschäftsführer des Theaters, Herrn Fuchs, gegeben hat. Nach derzeitigem Stand soll für die finanzwirtschaftliche Abwicklung der gGmbH das Programm MACH der Citkomm Iserlohn genutzt werden. Der HABIT wird die Datenleitungen stellen und den Datenaustausch gewährleisten. Das Theater überlegt auch das Verfahren EVENTIM für den Kartenverkauf direkt beim Hersteller im ASP-Betrieb zu nutzen. Der HABIT soll zunächst weiterhin die Infrastruktur betreiben. Das Theater wünscht sich zudem als Neuerung für 2015 die Möglichkeit von Print@Home und einer Bereitstellung von WLAN im Theater.

Zuletzt informiert Herr Thurau darüber, dass am Sonntag den 12.10.2014 eine vom Energieversorger vorgegebene Trafo-Prüfung im Rathaus 2 stattfinden wird. Die Systeme werden für den Zeitraum von ca. 8-12 Uhr herunter gefahren, durch den Sonntag wird es jedoch kaum Auswirkungen haben.

 

 

 

 

 

 

 

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