02.03.2005 - 3 Umsetzung Kindergartenbedarfsplanung - Mündlich...

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Herr Strüwer erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass bis Mai Gespräche in den einzelnen  Stadtteilen liefen und dies sei auch der Grund dieses Tagesordnungs-punktes, um Zwischenberichte geben zu können aus den stattgefunden Regionalkonferenzen.   

 

Herr Steuber informiert vorab über das Ergebnis des stattgefundenen Träger-gespräches Kindergarten “Zur Höhe”. Hier sei eine unangenehme Konfliktlage  dadurch entstanden, dass Eltern nun im erheblichen Umfang im Stadtteil und darüber hinaus Geld in Höhe von insgesamt 17.000 € gesammelt hätten und fast die Zielmarke

20.000,- € erreicht hätten, die mit der Kirchengemeinde für die Fortführung für ein weiteres Jahr vereinbart worden sei. Klar sei gewesen, dass die Situation an einem eingruppigen Kindergarten schwierig sei. Insgesamt habe es in den letzten Gesprächen mit den Vertretern des Elternrates sowohl des Kindergartens  “Zur Höhe”, als auch in der Welle nochmals wieder mehrere alternative Überlegungen gegeben. Man habe sich auch mit der Frage auseinandergesetzt, ob es unter Umständen eine Möglichkeit gebe, diesen Kindergarten für dieses eine Jahr noch weiter fortzuführen. Die Elternvertretern hätten einen Vorschlag favorisiert, mit der Kindergarteneinrichtung zu überlegen, wie man die angemeldeten elf Kinder in einer Gruppe in dem Kindergarten “In der Welle” unterbringen könnte. Dies schien auch in der Zwischenzeit gelungen zu sein. Somit habe man eine erträgliche Lösung herbeiführen können. Das gesammelte Geld solle nach dem Spenderwillen in der Einrichtung “In der Welle” für Spielgeräte in den Außenanlagen verwendet werden.

 

Frau Haack berichtet, dass sie in den letzten vier Wochen zehn Regionalforen durchgeführt hätten. Man sei mit der Planung, die man hier im Dezember vorgestellt habe, in die Regionen gegangen, um mit den einzelnen Trägern zu besprechen, was in  der Realität von den Vorschlägen wie umsetzbar sei. Abschließend könne man zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagen, da man in fast allen Bezirken auch Einrichtungen der katholischen Kirche habe und dort sei von Paderborn festgelegt worden, in den Einrichtungen, in denen nicht über 75 % katholischer Kinder seien, eine Gruppe zu schließen bzw. nicht gefördert würde. Man habe geschaut, wo diese Gruppen gebraucht bzw. nicht gebraucht würden. Es gebe Vorschläge, in welchen Bezirken auch Gruppen abgebaut werden könnten. Darüber müssten jetzt erst einmal Gespräche geführt werden. Erst nach Abschluss dieser Gespräche habe man in jedem Grundschulbezirk ein abschließendes Bild. Im Mai solle eine abschließende neue Planung vorgelegt werden.

 

Herr Machatschek informiert den Ausschuss darüber, dass ab 01.01. das Tagesbetreuungsausbaugesetz in Kraft getreten. Allerdings gebe es vom Land noch keine Regeln, wie die Gruppen gestaltet werden sollten. Man hoffe, in den nächsten vier Wochen hierzu etwas Näheres zu erfahren und mit in die Gespräche in den Regionalforen nehmen könnte. Bis zum Jahre 2010 müsse für ca. 20 % der Kinder  unter 3 Jahren eine verbindliche Ausbauplanung vorgelegt werden.

 

Herr Reinke möchte wissen, ob mit der evangelischen Kirche in Hohenlimburg Gespräche geführt worden seien und ob es Hinweise gebe, ob ähnliches drohe wie beim evangelischen Kirchenkreis in Hagen.

 

Frau Haack bestätigt, dass auch mit der evangelischen Kirche in Hohenlimburg Gespräche geführt worden seien. Die evangelische Kirche im Kirchenkreis Iserlohn habe auch ähnlich wie in Hagen um einen Zuschuss für einzelne Gruppen gebeten, für die die Finanzierung im nächsten Jahr nicht mehr möglich sei.

Gerade in Hohenlimburg könnten jedoch in zwei Bezirken aufgrund der demographischen Entwicklung zwei Gruppen eingespart werden. Es handele sich damit insgesamt um vier Gruppen, die aufgrund der fehlenden Kinderzahl nicht mehr gebraucht würden. Hierzu müssten noch weitere Gespräche geführt werden, um eine endgültige Lösung zu finden.

 

Herr Strüwer wünscht weiterhin und viel Glück bei den Geprächen und hofft, dass diese zu einer einvernehmlichen Lösung führen würden. Die Verwaltung sei auch daran interessiert, möglichst schnell im Zusammenhang mit dem Tagesstättenausbaugesetz eine Verquickung mit den unter Dreijährigen zu kommen. Vielleicht könne man ja dort mit der vorhandenen Infrastruktur tatsächlich zu Wege kommen ohne schmerzliche Einschnitte vornehmen zu müssen.

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