02.03.2005 - 8 Kontrakt mit dem Fachbereich Jugend und Soziale...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 02.03.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr
Strüwer bittet
Herrn Siskowski von der zentralen Steuerung um eine Erläuterung der Vorlage.
Herr
Siskowski zieht das
Resumee, dass die Vereinbarungen aus dem ersten Kontrakt vom Fachbereich
außerordentlich erfolgreich umgesetzt worden seien.Hierbei sei auch die unterstützende Funktion dieses Ausschusses
zu betonen; als Stichwort seien die weggebrochenen Landesmittel zu nennen.
Das
Instrument des Kontraktes habe sich aus Sicht der Verwaltung außerordentlich
bewährt. Die Verwaltung wolle Bewährtes fortsetzten und schlüge dem Ausschuss
daher den Abschluss eines Folgekontraktes vor, zunächst für drei weitere Jahre.
Herr
Haensel möchte wissen, ob dem Jugendhilfeausschuss
auch über eine Anpassung des Zuschussbedarfes im Falle eines Bedarfes zu
berichten sei, da im Beschlussvorschlag unter Punkt 3 nur der Rat genannt sei.
Herr
Siskowski teilt
mit, dass der Rat hier wegen seiner
Finanzhoheit genannt sei und der Jugendhilfeausschuss natürlich auch
informiert würde.
Herr
Reinke erinnert
daran, dass es dem Jugendhilfeausschuss in der Vergangenheit wichtig war,
Jugendarbeit in Wehringhausen, Halden
und Boelerheide möglich zu machen.
Er möchte
wissen, ob der Kontrakt diese Wünsche
beinhalte.
Herr
Steuber erläutert
hierzu, dass der Kontrakt sich immer auf der Basis der vom
Jugendhilfeauschuss
beschlossenen Jugendhilfeplanung bewege. Eine entsprechende Formulierung sei in
Ziffer 2.1.1 des Kontraktes zu finden, der als Anlage beigefügt sei.
Der
Kontraktrahmen setze in seiner
Finanzmasse die Legitimation für den Bereich des Jugendamtes arbeiten zu
können und könnte verändert werden in welcher prioritären Zielsetzung er
wahrgenommen werden soll in Hagen vom Jugendhilfeausschuss.
Herr
Reinke
stellt den Antrag, die Verwaltung zu
beauftragen, im Zeitraum des Kontraktes und mit der AG I Möglichkeiten der
Umsetzung offener Jugendarbeit / Jugendförderung in Boelerheide, Halden und
Wehringhausen zu schaffen.
Frau
Haack weist darauf
hin, dass der zu erstellende Kinder- und Jugendförderplan
genau diese
Anforderungen beinhalten werde. Es gebe bereits eine Maßnahmenplanung für jeden
Bezirk, die aber teilweise an den fehlenden Finanzmitteln gescheitert sei.
Es sei
damals beschlossen worden, wenn sich die finanziellen Gegebenheiten verändern
würden, würden diese Maßnahmen mit aufgenommen. Dies sei eigentlich auch Teil
des Kinder- und Jugendförderplanes. Man wisse zum jetzigen Zeitpunkt noch
nicht, wie die Landesförderung aussehen werde.
Herr
Strüwer betont,
dass es gut gewesen sei, dass der Ausschuss der Verwaltung bei dem letzten
Kontrakt einen großen Handlungs- und Gestaltungsspielraum gegeben
habe.
Dieser Spielraum sei von der Verwaltung auch genutzt worden. Als Beispiel sei
hier die Übertragung der Trägerschaft des Jugendzentrums Berchum zu nennen in Verbindung mit
Neuschaffung einer Einrichtung in Reh/Henkhausen oder die in der heutigen
Sitzung noch zu beschließende Verlagerung der Trägerschaft der Einrichtung am
Loxbaum zum Diakonischen Werk.
Nach
weiteren Wortbeiträgen der Herren Schledorn und Goldbach wird der Antrag von
Herrn Reinke so einstimmig beschlossen.
Beschluss:
1.
Der
Rat der Stadt empfiehlt der Verwaltung den Abschluss eines Anschlusskontraktes
mit dem Fachbereich Jugend und Soziales auf der Grundlage des vorgelegten
Entwurfes.
2.
Der
Rat der Stadt legt das Zuschussbudget auf jährlich 2.081.050 Euro fest. Das
Gesamtzuschussbudget im Kontraktzeitraum 2005 bis 2007 beträgt mithin 6.243.150
Euro.
3.
Sollte
eine Anpassung des Zuschussbedarfes erforderlich werden (Ziffer 4 des Kontraktentwurfes),
ist dem Rat zu berichten.
4.
Im
übrigen ist dem Jugendhilfeausschuss in halbjährlichen Abständen zu berichten.
