02.03.2005 - 14 Umfassende Hilfsangebote für Schwangere und Müt...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 14
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Zusätze:
- Verfasser : Herr Kothe
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 02.03.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr
Haensel merkt an,
dass die Berichterstattung in dem einem Fall, in dem die Einrichtung genutzt
worden sei, sehr schwierig gewesen sei.
Herr
Kothe stimmt dem
völlig zu. Es wäre besser für den Fachbereich gewesen, wenn es keine
Berichterstattung gegeben hätte. Dies sei schwer zu steuern, da es überall
Quellen gebe. Es habe allerdings einen Schutzraum in Form einer zeitlichen
Verzögerung gegeben.
Herr
Strüwer erinnert
daran, dass ein wichtiger Bestandteil des Themas die anonyme Geburt gewesen
sei. Dies sei ja recht früh nicht mehr möglich gewesen. Er möchte wissen, warum
es nicht möglich gewesen sei und ob daran gedacht sei, die anonyme Geburt als
ein Bestandteil dieses Präventivprojektes aufleben zu lassen.
Herr
Kothe antwortet
darauf, dass der Ausschuss im Jahre 2001 ein sehr umfangreiches Konzept
beschlossen habe, das auch in dieser Form einmalig gewesen sei. Man habe bis
zuletzt einen dritten Träger mit im Boot gehabt, der die anonyme Geburt habe
durchführen wollen. Zu diesem Zeitpunkt habe es aber im Gesetzgebungsverfahren
und im Vorfeld eines Gesetzentwurfes eine Vielzahl von Diskussionen um die anonyme Geburt gegeben und
schließlich seien im letzten Augenblick in der Ethikkommission des Bundestages
eine Reihe von Bedenken aufgetaucht, die während der Kürze der
Legislaturperiode nicht mehr ausgeräumt werden konnten. Das habe letzendlich
dazu geführt, dass es auf die laufende Legislaturperiode verschoben worden sei.
Aber auch da habe sich die
Ethikkommission inzwischen entschieden, es nicht zu beraten, so dass auch in
der laufenden Legislaturperiode keine gesetzliche Regelung wahrscheinlich
erscheine.
Es bestünde
nach wie vor der Bedarf. Es würde sicherlich, wenn eine gesetzliche Regelung
vorhanden sei, das Konzept ergänzen.
Herr
Haensel nimmt
nochmals Bezug auf den
Kooperationspartner St. Josefs-Hospital.
Der frühere
Chefarzt der Geburtsabteilung sei ihm persönlich bekannt und sei sicherlich ein
vertrauensvoller Kooperationspartner gewesen. Er sei es ja nicht mehr. Seien
die Gründe hierfür ausschließlich in der Politik der
Krankenhausträgergesellschaft zu suchen oder wie habe man sich das zu erklären.
Herr
Kothe antwortet
darauf, der damalige Oberarzt Dr. Schmitz habe das Modell mitgetragen und die Entscheidung des
Vorstandes der Geschäftsführer sei während einer Urlaubszeit von ihm getroffen
worden.
