11.11.2014 - 1 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 11.11.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Neuhaus begrüßt die Mitglieder wie auch die zahlreich erschienenen Gäste und bittet darum, die mitgebrachten Transparente aus dem Sitzungsraum zu entfernen. Nachdem alle Transparente entfernt worden sind, stellt Frau Heukeroth in ihrem Antrag zur Geschäftsordnung fest, dass in der letzten Niederschrift vom 25.09.14 zur Sitzung am 16.09.14 folgendes nicht richtig wiedergegeben worden ist: „Uns fehlt was im Protokoll. Und zwar haben wir unter Punkt gesagt, gebeten, unter Viertens im Protokoll, im Verlauf der Diskussion haben wir darum gebeten, dass über die Oktober-Statistik hinaus die Zahlen für die Flüchtlingskinder und damit für Deutsch als Zweitsprache im Benach festgehalten wird und gegebenenfalls, und das Gegebenenfalls ist ja nun sehr deutlich, ähm, nachgebessert wird und dann Initiativanträge des Schulamtes. Wir haben bisher deutlich auch gerügt oder ermahnt oder darauf hingewiesen, dass das Schulamt das weiß, gleichwohl steht das ja nun im Protokoll, weil das Procedere zeigt ja, das wir das ja vielleicht noch einmal brauchen für die Diskussion.“
Frau Kaufmann weist anschließend auf eine Veranstaltung der Aids-Hilfe Hagen hin.
Zum Thema Unterhaltsreinigung informiert Herr Becker über die Auswirkungen der Haushaltssperre. Wegen der vom Kämmerer verfügten Haushaltssperre habe der Fachbereich Bildung die Gebäudewirtschaft Hagen – Immobilienbetrieb der Stadt Hagen (GWH) gebeten, die Unterhaltsreinigung von 2,5-mal pro Woche auf 2-mal pro Woche zu reduzieren. Die Haushaltssperre sei, wie die Reduzierung der Unterhaltsreinigung, bis zum 31.12.2014 befristet.
Herr Becker berichtet hinsichtlich des Gemeinsamen Lernens von der ersten Regionalkonferenz zur Vorbereitung des Schuljahres 2015/16. In dieser Konferenz wurden die voraussichtlichen Bedarfe vorgestellt und erste Überlegungen angestellt, wie diese Bedarfe befriedigt werden könnten. Mögliche Bedarfe entstehen durch den Übergang von Kindern mit Förderbedarf, die derzeit die vierte Klasse einer Grundschule oder Förderschule besuchen. Während bei den Kindern, die eine Grundschule besuchen, in der Regel anzunehmen sei, dass sie auch eine weiterführende Regelschule besuchen, sei es schwer einzuschätzen, auf wie viele Kinder, die eine Förderschule besuchen, dies zutreffen wird. Daher hat die Inklusionsbeauftragte mögliche Korridore ermittelt. Diese lauten für die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung:
• Süd (Eilpe, Volmetal): 5 – 9.
• West (Haspe): 23 – 35.
• Nord: (Boele, Boelerheide, Eckesey, Vorhalle): 16 – 23.
• Mitte: 18 – 25.
• Im Osten (Hohenlimburg) ist wg. der vorgeschlagenen Schließung der FÖS Pestalozzi davon auszugehen, dass auch die Viertklässler der Pestalozzischule an Regelschulen wechseln werden: Gesamtzahl 11.
Alle bisher als Orte Gemeinsamen Lernens benannten Schulen sollen dies auch bleiben. Da es sein kann, dass darüber hinaus Bedarfe bestehen, sollen diese ggfs. per Einzelfallentscheidung abgedeckt werden. Zum Schuljahr 2016/17 sei dann zu entscheiden, ob weitere Schulen Orte Gemeinsamen Lernens werden sollen. Hinsichtlich der Förderschwerpunkte Hören, Sehen und körperliche Motorik bleibt es für das Schuljahr 2015/16 bei Einzelfallentscheidungen. Es sei geplant, im Frühjahr eine Vorlage zur Benennung von Schwerpunktschulen ab dem Schuljahr 2016/17 einzubringen. Die endgültigen Absprachen mit der schulfachlichen Seite sollen auf der 2. Regionalkonferenz Anfang 2015 getroffen werden.
Frau Kaufmann informiert, dass im Sekundar-I-Bereich sieben Seiteneinsteigerklassen gegründet worden sind, es im Bereich der Berufskollegs Wartelisten für zwei Klassen gebe. Eine dritte Klasse gehe am 17.11.14 an den Cuno-Berufskollegs an den Start. An den Grundschulen werden derzeit 16 Starter-Klassen unterrichtet. Die Fragen von Frau Kulla zur Reinigung verweist Frau Neuhaus auf den Tagesordnungspunkt I.7 „Anfragen …“, weitere Anfragen von Frau Heukeroth ebenfalls.
