06.11.2014 - 5 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

Herr Walter hat den Medien entnommen, dass der neue Mietvertrag zwischen der Polizei und der Stadt abgeschlossen wurde und das Polizeipräsidium Prentzelstrasse zukünftig in Bahnhofsnähe seinen Platz finden werde. Er fragt jetzt, ob es von Seiten der Stadt die Initiative gäbe, langfristig zu überlegen, bei einer Verlagerung des Historischen Zentrums, die Variante, das Stadtarchiv und das Historische Zentrum eher konzentriert an einem Standort unterzubringen, zu bevorzugen. Herr Walter hält eine Atomarisierung des Historischen Zentrums auf verschiedene Standorte für kontraproduktiv  und sieht dieses auch sachlich als problematisch an.

 

Frau Heukeroth möchte die Nachfrage von Herrn Walter deutlich unterstützen. Sie verweist auf die letzte Sitzung, in der sie die Verwaltung bereits darum gebeten habe, den Standort Prentzelstrasse entsprechend zu prüfen. Sie wiederholt heute, bezogen auf die Nachfrage von Herrn Walter, in aller Deutlichkeit ihre Bitte und möchte den Aspekt Prentzelstrasse prüfen lassen.

 

Herr Huyeng möchte dazu sagen, dass eine Prüfung der historischen Bedeutung des Gebäudes Prentzelstrasse bereits erfolgt sei. Leider hat sich diese historische Bedeutung nicht so dargestellt wie ursprünglich gedacht gewesen sei. Somit fehle der historische Anknüpfungspunkt. Zum anderen sei noch zu berücksichtigen, dass es noch nicht feststehe, was das Land mit diesem Gebäude vorhabe. Er gibt desweiteren zu bedenken, dass der Umzug HCH in bestehende Räumlichkeiten eng mit der Einhaltung von Konsolidierungsmaßnahme verbunden sei, die dann so unter Umständen nicht erreicht werden können. Heute solle aber nicht der Tagesordnungspunkt „Verlagerung HCH“ besprochen werden, dieser sei für die kommende KWA-Sitzung angekündigt. Bis dahin würden noch weitere entsprechende Gespräche mit dem Land geführt.

 

Frau Heukeroth sei bewusst, dass dieser Punkt heute nicht auf der Tagesordnung stehe und weiß es zu würdigen, dass diese Diskussion trotzdem zugelassen wurde. Sie möchte die Wichtigkeit der Aussage von Herrn Walter unterstreichen, dass statt einer Zersplitterung dieses Museumsbereiches, jetzt eine zeitliche Möglichkeit bestünde, diesen anders darzustellen. Damit käme das Thema Kultur in dieser Stadt nochmal bedeutender in den Blickpunkt. Sie vertritt die Meinung, dass Kultur und Bildung etwas mit Prävention zu tun haben. Sie berichtet von neuen wissenschaftlichen  Arbeiten, wo Kennziffern, auch im Hinblick auf Prävention, von Kultur und Bildung geschrieben würden. Sie regt an, auch daraus eine Argumentation herzuleiten, die sich positiv auf die gewünschte Prüfung des Standortes auswirken könne. Frau Heukeroth äußert ihre Überzeugung, dass kulturelle Arbeit und Arbeit in Bildung präventiven Charakter haben könne, wenn man es denn gut anlegen würde.

 

Herr Dr. Geiersbach fragt nach, warum die Hasper Nageltür, die sich ja im städtischen Besitzt befände, nicht als Objekt in der Hagener Ausstellung „Weltenbrand“ ausgestellt wurde, sondern zeitgleich für eine vergleichbaren Ausstellung in Essen ausgeliehen worden sei.

 

Herr Huyeng sagt, bezogen auf diese Nachfrage, eine schriftliche Stellungnahme zu.

 

 

Ende des öffentlichen Teiles: 16:45 Uhr

 

 

 

 

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Beschluss:

 

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