20.01.2005 - 2 Vorschlag zur Tagesordnung gem. § 6 Abs. 3 Gesc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 20.01.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Warmeling führt aus, dass er beantragt hat, diesen
Punkt zu behandeln, da er die Nachfrage stellen möchte, was grundsätzlich mit
den Containerstandorten passiert.
Herr Breddermann betont die grundsätzliche Bedeutung dieses
Themas und stellt deshalb den Antrag, dass die Verwaltung gebeten wird, vor den Sommerferien einen Sachstandsbericht
mit Lösungsvorschlag zu geben.
Herr König erläutert, dass zunächst die Verwaltung der
Containerstandorte, wie bereits in der Presse veröffentlicht, weiter läuft.
Bezüglich der Reinigungshäufigkeit der Container stellt er
dar, dass zwei Standorte zweimal wöchentlich gesäubert werden, teilweise wird
die Reinigung einmal täglich vorgenommen, ansonsten in der Innenstadt sogar
zweimal täglich.
Bezüglich der Problematik der Ausgabe der gelben Säcke
verweist er auf die vorgelegte Statistik.
Herr König bezieht sich auf die laufenden Verhandlungen und
führt weiter aus, dass bis zum Sommer 2005 eine kostenlose Ausgabe der gelben
Säcke erfolgt ist. Erst im Rahmen der Neuverhandlungen
und mit der Abgabe des Angebotes durch HEB in Höhe von 90.000,00 € wurde durch
die Stadtverwaltung signalisiert , dass die Ausgabe der gelben Säcke zukünftig
Kosten für HEB verursachen werde. Inzwischen hat man sich auf Sonderkonditionen
in Höhe von 25.000,00 € als Kosten für die Ausgabe der gelben Säcke durch die
Stadt Hagen geeinigt.
Zudem sei eine große Anzahl von Säcken teilweise
unbeaufsichtigt ausgegeben worden, so dass im Durchschnitt 54 Säcke pro Haushalt errechnet wurden. Es
sei die missbräuchliche Verwendung der
gelben Säcke zu vermuten.
Zu den aktuellen Verhandlungen bezüglich der weiteren
Zukunft der Ausgabe der gelben Säcke erläutert Herr König zudem , dass sowohl
im Aufsichtsrat von HEB entsprechende Diskussionen erfolgen sowie auch
Gespräche zwischen ihm und Herrn Dr. Schmidt stattfinden, in denen versucht
wird, einen Kompromiss zu erzielen. Denkbar ist auch, dass eine andere Lösung
erarbeitet wird. Zuvor sollen jedoch Gespräche mit dem Vorsitzenden des
Umweltausschusses, den Bezirksverwaltungsstellen und den Fraktionen erfolgen.
Vorstellbar sind auch Modelle, die die Ausgabe der gelben Säcke nicht
durch die Bürgerämter, sondern z. B. durch Tankstellen, Kioske usw. vorsehen.
Eine Tankstelle in Boele hat bereits ein entsprechendes Angebot gemacht. Es ist
nicht anzunehmen, dass diese Geschäftsleute hierfür ein Entgelt erwarten.
Herr Warmeling fragt nach den Kosten, die auf einen gelben
Sack entfallen. Dieses sind 0,2 Cent.
Herr Silkenbeumer fragt nach, ob es möglich sein kann, dass
zwei Säcke gleichzeitig benutzt werden, weil ein Sack zu dünn ist. Dazu
antwortet Herr König, dass sich dadurch der Missbrauch von gelben Säcken nicht
erklären lässt. Es gebe viele alternative Verwendungsmöglichkeiten für die
gelben Säcke, z. B. als Küchenabfallbehälter, als Abdeckung von Gartenmöbeln
etc. werden die gelbe Säcke gebraucht.
Herr Warmeling fragt nach, ob somit die Stadt aus dem
Geschäft mit den gelben Säcken heraus wäre.
Herr Dr. Schmidt verweist insoweit nochmals auf die
kurzfristig abgestimmte Lösung für die nächsten sechs Monate, die entsprechend
in der Zeitung veröffentlicht wurde.
Herr König betont nochmals, dass versucht werde, eine
einvernehmliche Lösung zu finden. Diese müsse aber wirtschaftlich vertretbar
sein.
Herr Erlmann richtet abschließend die Nachfrage an Herrn
König, ob er binnen des nächsten halben Jahres einen erneuten Bericht über die
erarbeiteten Ergebnisse geben könne. Herr König sagt ihm dieses voraussichtlich
schon in einem Monat zu.
Herr Breddermann modifiziert insofern seinen zu Anfang der
Diskussion über diesen TOP gestellten Antrag. Somit wird die Verwaltung
gebeten, bis spätestens zur letzten Sitzung vor den Sommerferien die
Kompromisslösungen darzustellen.
Frau Priester-Büdenbender bekräftigt, dass insoweit das
Angebot von Herrn König bereits erfolgt ist. Abschließend erfolgt die
Abstimmung über den von Herrn Breddermann gestellten Antrag.
