20.01.2005 - 4 Vorschlag zur Tagesordnung gem. § 6 Abs. 3 Gesc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 20.01.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Die Vertreter von
Mark E, Herr Schwarz, Herr Muders und Herr Depping erläutern unter Bezugnahme
auf die Vorlage nochmals die Inhalte des Nachfolgevertrages. Insbesondere wird
auch auf die positive Imagewirkung durch die Realisierung des Klimaschutzabkommens
hingewiesen. Es wird bekräftigt, dass der Vertragsentwurf die wesentlichen
Komponenten des bisherigen Vertrages enthält. Insbesondere wird auch die
Förderung der Erdgasfahrzeuge dargestellt.
An der sich anschließenden Diskussion beteiligen sich Herr
Warmeling, Herr Grzeschista und Herr Flack.
Herr Warmeling äußert seine Bedenken aufgrund der
Verschlechterung der Gesamtförderung, die um 30 % heruntergefahren wurde. Auch
der Gesamtzeitraum des Vertrages von 20 Jahre sei in Frage gestellt.
Herr Grzeschista erkundigt sich nach der Wärmedämmung laut
Anlage 1 des Vertrages und bittet um Klarstellung bezüglich der Förderung für alle
Gebäude.
Herr Flack fragt nach, warum die Brennstoffstelle nicht in
der Förderung beinhaltet ist.
Herr Schwarz, Herr Muders und Herr Depping nehmen wie folgt
Stellung:
Die Brennstoffstelle ist erst im Probebetrieb, ggf. ergeben
sich noch entsprechende Förderprogramme hierfür; wünschenswert wäre aber auch
eine Ausweitung der Position von Mark E als Regionalversorger, also nicht nur
für die Stadt Hagen. Geplant ist auch, das Klimaschutzprogramm von Hagen auf
andere Städte auszuweiten; ggf. ergeben sich in diesem Jahr dazu zunächst
verhaltene Planungen.
Bezüglich der von den Diskussionsteilnehmern geäußerten
Zweifel an dem Vertragsentwurf aufgrund der diskutierten Verschlechterungen
führt Herr Breddermann aus, dass die Zusammenarbeit der Kommission, zu der auch
er als Vorsitzender des Umweltausschusses gehört hat, hervorragend war. Gerade
die Zusammenarbeit mit den Vertretern von Mark E war sehr gut, zumal sich durch
die Zusammenlegung von den Stadtwerken und Mark E andere Voraussetzungen mit
anderen Mehrheiten ergeben haben. Es gebe auch keine Bedenken bezüglich der
Mittelverwendung. Herr Breddermann schlägt vor, dass der Vertrag in der
aktuellen Sitzung des Umweltausschusses verabschiedet werden solle.
Herr Dr. Schmidt erläutert, dass der Vertragsentwurf auf
einen ersten und auch auf einen zweiten Blick hin gewürdigt werden solle. Der
erste Blick entspricht den Bedenken von Herrn Warmeling.
Auf den zweiten Blick bringt dieser neue Vertrag große
Vorteile aufgrund der Ausweitung auf alle Kunden. Die Tatsache, dass die
Wärmedämmung beinhaltet ist, wird als großer Erfolg für Hagen gewertet. Herr
Dr. Schmidt bekräftigt auch die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern von Mark
E und sieht als einzigen Wermutstropfen formal die Einbuße der 600.000 € an; gibt aber zu bedenken, dass Mark E den
mit den Stadtwerken geschlossenen Vertrag nach rechtlicher Würdigung nicht
hätte verlängern müssen. Als Fazit lässt sich feststellen, dass dieser
Vertragsentwurf ein gutes Ergebnis für die nächsten zwei Jahre beinhaltet.
Die sich anschließende Diskussion erfolgt in Bezug auf die
aufgeführten Punkte nochmals durch Herrn Warmeling, Herrn Erlmann, Herrn Schwarz,
Herrn Muders, Herrn Flack und Herrn Grzeschista.
Frau Priester-Büdenbender stellt im Zusammenhang mit dem
Förderaspekt Gastankstelle an die Vertreter von Mark E die Frage, wie viel
Gasfahrzeuge zurzeit bei Mark E betrieben werden.
Herr Muders führt aus, dass zurzeit zwei Wagen in Betrieb
sind, es ist eine überregionale Erhöhung durch fünf weitere Fahrzeuge geplant.
Er äußert sein Bedauern dahin gehend, dass die Stadtverwaltung immer noch keine
Erdgasautos als Dienstautos fährt.
Daraufhin stellt Herr Breddermann den Antrag, den Rat und
die Verwaltung zu bitten, mindestens zwei Erdgasautos als Dienstwagen
anzuschaffen. 69 zeigt seine Bereitschaft hierzu.
Herr Silkenbeumer gibt zu bedenken, dass er die Förderung in
Hagen für relativ gering erachtet.
Herr Schwarz antwortet darauf, dass die Konzipierung des
Förderprogramms unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit so gesehen wird,
dass in die Breite gestreut werden soll.
Herr Warmeling signalisiert abschließend, dass er trotz
aller Bedenken keinen weiteren Antrag stellen werde. Er bittet darum, dass der
nächste Entwurf rechtzeitiger wegen des evtl. Beratungsbedarfs eingebracht
wird.
Herr Breddermann führt dazu aus, dass die schwierigen
Verhandlungen keine andere Zeitplanung zuließen.
Herr Erlmann schließt daraufhin die Diskussion mit einem
Dank an die Vertreter von Mark E bezüglich ihres überzeugenden Vortrags ab. Er
bekräftigt, dass der Rat und die Verwaltung angemahnt werden soll, Gasfahrzeuge
als Dienstwagen anzuschaffen.
Der Vertrag wird wie ausgehandelt zur Kenntnis genommen.
Herr Warmeling fragt an, ob in der Kommission weitere Mitglieder aufgenommen
werden können.
Dazu zeigt Herr Depping von Mark E seine grundsätzliche
Bereitschaft, erläutert aber bezüglich der Stimmberechtigung der neuen Mitglieder
seine Bedenken.
Beschluss:
Die Weiterführung des Kooperationsvertrages
durch Abschluss des 2. Kooperationsvertrages zwischen der Mark-E AG und der
Stadt Hagen, einschließlich der vorgenommenen Änderungen durch die Kommission,
wird zur Kenntnis genommen.
Zudem bittet der Umweltausschuß Rat
und Verwaltung , Gasfahrzeuge als Dienstwagen anzuschaffen.
