17.09.2014 - 11 Antrag der SPD-Fraktion gem. § 6 Abs. 1 GeschO ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Auf Bitte von Herrn Reinke erläutert  Herr Lohmann den Antrag der SPD-Fraktion.

 

Frau Cramer stellt fest, dass sich für sie die Frage ergebe, welche Auswirkungen die Verwirklichung dieses Antrages auf  die Elternbeiträge hätte. Sie bitte zu prüfen, ob nicht in diesem Zusammenhang eine Elternbefragung  sinnvoll sei.

 

Frau Kaufmann berichtet, dass die Verwaltung den Antrag der SPD-Fraktion bereits  diskutiert habe und grundsätzlich ihrer Meinung sei, dass die Flexibilisierung von Arbeitszeiten auch eine Veränderung des Angebotes zur Betreuung der Kinder mit sich bringen müsse. Das Thema der Randzeiten sei auch für die Kommune ein wichtig.

Es rücke dabei aber die Fragestellung in den Vordergrund, ob es pädagogisch sinnvoll sein könne, Kinder bis zu 60 Stunden fremd betreuen zu lassen. Die Umsetzung eines solchen Konzeptes werde auch von der Heimaufsicht außerordentlich kritisch gesehen. Sie bäte daher, diese Bedenken in die weiteren Überlegungen miteinzubeziehen. Es stelle sich die Frage, ob es nicht durch Tagespflege oder standortbezogene Angebote aufgefangen werden könne.

Man nehme den Antrag als einen Auftrag entgegen. Über die weitere Beratung  wolle man sich miteinander austauschen. 

 

Herr Goldbach ergänzt, dass man das Thema ohnehin auf der Agenda gehabt habe. Er habe zeitgleich eine kleine Projektgruppe zu dem Thema eingesetzt. Im Augenblick stelle man sich vor, unterschiedliche Modelle nebeneinander zu entwickeln, die man dann dem Ausschuss vorstellen würde. Zurzeit gebe es für die weitere Planung ein Interessensbekundungsverfahren in den Einrichtungen, in dem die  gewünschten Betreuungszeiten erfragt würden. Diese würde man dann bei den Ausarbeitungen der Modelle berücksichtigen.

 

Herr Reinke schließt sich den Ausführungen von Frau Kaufmann an.

Es stelle sich die Frage, wie man nun mit dem Antrag der SPD-Fraktion umgehe.

Er schlage vor, die Verwaltung zu bitten, zu dem Thema nähere Informationen über die Bedarfe und etwaige Umsetzungsmöglichkeiten  zu liefern.  

Er fragt Herrn Lohmann als Antragsteller, ob er mit einem solchen Verfahren einverstanden sei.

 

Herr Lohmann macht deutlich, dass der Antrag etwas freier formuliert sei. Dieser habe ein Anstoß sein sollen und insofern sei man offen dafür, dass die Verwaltung dann ein Konzept vorlege. Es gebe sicher nicht nur ein richtiges Konzept, sondern man müsse sehen, was man in Hagen umsetzen könne.

 

Herr Reinke stellt fest, dass Herrn Lohmann mit dieser Vorgehensweise so einverstanden sei.

 

Herr Goldbach merkt an, dass man versuchen werde,  das Konzept bereits in der Novembersitzung vorzustellen. Unter Umständen könne man auch erst die darauffolgende Sitzung  erreichen.

 

Herr Reinke regt an, dass man in dem Fall  einen Zwischenbericht mit einem Teil der Informationen für eine Beratung in den Fraktionen bekommen könne.

 

Frau Kaufmann schlägt abschließend vor, den Rücklauf aus der Befragung auszuwerten und dem Ausschuss als weitere Informations-und Diskussionsgrundlage  vorzulegen. Entsprechende Beschlüsse könnten dann in der Sitzung im Januar 2015 gefasst werden.  

 

Herr Reinke stellt fest, dass die Ausschussmitglieder damit einverstanden sind. 

 

Frau Hamann bittet, eine fachliche Stellungnahme der AG 3 zur Verweildauer von Kindern in Tageseinrichtungen  mit in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen.

 

Frau Burghardt weist darauf hin, dass Verweildauer nicht mit Öffnungszeiten  gleichzusetzen sei. Es sei sicher sinnvoll, eine maximale Verweildauer der Kinder  in der Einrichtung festzulegen.

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Anlagen zur Vorlage

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