06.11.2014 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 06.11.2014
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr. Braun verweist auf die mit den Sitzungsunterlagen zugesandten Mitteilungen.
Herr Heiermann rügt die Verwaltung bezüglich versäumter Informationen hinsichtlich reduzierter Parkmöglichkeiten am Bahnhof sowie des Vorgehens im Bereich der Rathausstraße. In der Stellungnahme der Verwaltung werden im verkehrsberuhigten Bereich Parkmöglichkeiten für Behinderte bis zum ehemaligen Stadtarchiv zugesagt, tatsächlich seien diese Parkmöglichkeiten durch den Aufbau von Pollern nicht vorhanden. Herr Heiermann bemängelt, bedingt durch einen notwendigen Abbau der Poller, den schlechten Umgang mit Finanzmitteln.
Herr Dr. Eversberg erläutert ausführlich das Urteil des OVG Münster im Zusammenhang mit der Klage der Stadt Iserlohn gegen die Immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Stadt Hagen zur Erweiterung des Kalksteinbruchs Hagen-Hohenlimburg. Die erteilte Genehmigung hat keinen Bestand, das Urteil wird rechtskräftig, sofern nicht der Steinbruchbetreiber Beschwerde dagegen einlegt. Ein möglicher neuer Antrag solle sich lt. Steinbruchbetreiber nur auf Hagener Gebiet beschränken. Die Abbausicherheit von 25 Jahren werde dann auf 16 Jahre reduziert. Herr Dr. Braun ergänzt, die Vorarbeiten für ein immissionsrechtliches Verfahren bis zur Stadtgrenze haben bereits begonnen.
Herr Sommer bezieht sich auf die Anfrage von Herrn Beyel hinsichtlich der Oberflächenentwässerung in den Milchenbach und erläutert ausführlich die Themen Niederschlagsauswertungen, Regenschreibernetze, anzuwendende Regularien, Rückhaltevolumen sowie die Probleme, die konkret am Milchenbach von dem offenen in den geschlossenen Verlauf (Verrohrung) bei Starkregen entstehen. Die weitere Diskussion behandelt u.a. eine Rückverlegung des Milchenbach, die Nutzung ehemalig vorhandener Schlucklöcher, die Funktion des Rechen als Sammler von Schwemmmaterialien sowie als mögliche Alternative eine Lösung wie am Holthauser Bach. Herr Sommer sagt eine Prüfung des Vorschlages von Herrn Dr. Hülsbusch zwecks Nutzung der ehemaligen Schlucklöcher zu.
Anlagen
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