11.11.2014 - 8 Erschließung Bahnhofshinterfahrung / Westportal...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

 

Herr Grothe erläutert anhand einer Präsentation, die als Anlage beigefügt ist, die aktuelle Entwicklung der Bahnhofshinterfahrung. Herr Grothe unterstreicht die Bedeutung einer Verlängerung des Fußgängertunnels. Das Investitionsvolumen wird bei ca. 10-15 Millionen EUR liegen. Eine  (Teil-) Finanzierung seitens der Bahn sieht er derzeit nicht.

Alternativ wird untersucht, inwieweit der Tunnel Werde Straße zweckentsprechend hergerichtet werden kann.

 

Herr Dr. Ramrath bezweifelt das Investitionsvolumen für die Verlängerung des Tunnels. Zudem sieht er eine Mitfinanzierungmöglichkeit seitens der Bahn, da durch diese Maßnahme die Attraktivität des Bahnhofes und die Fahrgastzahlen gesteigert werden. Aus seiner Sicht kann eine Kostenreduzierung durch eine zeitliche Abstimmung der Bauvorhaben mit der Bahn erreicht werden, da Doppelarbeiten vermieden werden können.

 

Für Herrn Panzer hat die Verlängerung des Tunnels höchste Priorität und er bittet um eine konkrete Kostenaufstellung.

 

Herr Ludwig bezweifelt ebenfalls das Investitionsvolumen des Tunnels, unterstreicht aber die Notwendigkeit, den Tunnel zu beiden Seiten zu öffnen. Dies bietet aus seiner Sicht  zudem die Möglichkeit, eine Fernbushaltestelle einzurichten und den ÖPNV zu überdenken

Er stimmt Herrn Dr. Ramrath zu, dass frühzeitig Abstimmungsspräche mit der Bahn zu den Bauvorhaben geführt werden sollten.

 

Herr Meier bittet um Information, welche konkrete Nutzungen auf den zu entwickelnden Flächen denkbar sind.

 

Herr Grothe betont, dass in der Vergangenheit keine Alternativflächen für Firmen  zur Verfügung standen. Er plädiert dafür, diese Flächen am Westausgang nicht für eine Fernbushaltestelle zu reservieren, sondern für hochwertige Nutzungen wie z.B. Bildung frei zu halten.

 

Herr Ellinghaus empfiehlt zunächst eine Bedarfsplanung und darauf aufbauend eine Städtebauplanung zu erstellen, um Vermarktungsaktivitäten einleiten zu können.

 

Herr Dr. Ramrath fasst die Diskussion zusammen und regt an, die Zusammenarbeit der Verwaltung mit der HagenAgentur enger zu verzahnen. Er bittet die Verwaltung, die Bauvorhaben der Bahn und der Stadt zeitlich abzustimmen.

 

Herr Hoffmann betont abschließend die aus seiner Sicht ebenfalls erforderliche Verlängerung des Tunnels.

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt

 

  1. insbesondere das Bahnhofstunnelvorhaben so voran zu treiben, dass sowohl die Zeitplanungen der Bahn für die Bahnhofsneubauten und einer städtischen Beteiligung angepasst werden. In weiteren Gesprächen mit der Bahn erfolgt eine Abstimmung der zeitlichen Perspektiven.
  2. in Zusammenarbeit mit der HagenAgentur konzeptionell an der Nutzungsplanung für die Flächen westlich des Bahnhofes zu arbeiten und die Möglichkeiten dafür perspektivisch darzustellen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen