16.02.2005 - 7 Programm- und Projektplanung des Kulturamtes 2005
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Zusätze:
- Verfasser : Viehoff, Rita
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 16.02.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Viehoff berichtet
eingehend über alle geplanten Projekte und Schwerpunkte des Kulturamtes für das
Jahr 2005.
Sie weist darauf hin, dass im März die
Ausschreibung des Ernst-Meister-Preises erfolgen wird und im November die
Preisträger vorgestellt werden sollen.
Herr Hartmann möchte nun näheres zu den Kosten für das Projekt
Interkultur wissen.
Herr Dr. Fischer interessiert
sich genauer für die erarbeiteten
Ergebnisse und den Abschlussbericht des Projektes EuroCult, der in
Barcelona vorgestellt werden solle und möchte wissen, wann denn der KWA dazu
etwas erfahren werde.
Bei
der Reihe Hagen tanzt vermißt er die Teilnahme der Musikschule Hagen und
fragt nach, warum das so sei.
Zum
Thema Kulturhauptstadt Essen hätte Herr
Dr. Fischer gerne gesehen, wenn sich Hagen nicht primär interkulturell
daran beteiligt hätte, sondern er verweist auf den Bereich des Westdeutschen
Impulses, durch den Hagen weit über Deutschland hinaus bekannt sei, damit hätte
Hagen punkten können.
Herr
Röspel
vermißt bezüglich der Erstellung eines kommunalen Leitbildes zur
interkulturellen Arbeit die Einbindung der Politik.
Außerdem
fragt er, wie die erwähnte Zusammenarbeit mit der Hagenbad GmbH beim
Muschelsalat aussehe.
Zudem
möchte er wissen, warum man beim Projekt Literazzia mit dem WDR EINS LIVE
zusammenarbeite
und nicht mit Radio Hagen.
Frau
Viehoff
antwortet Herrn Hartmann, dass
8.500,- Euro direkt nach Hagen fließen, alle anderen entstehenden Kosten werden
vom Ministerium direkt übernommen.
Bei
der Nachfrage zu Hagen tanzt verweist Frau Viehoff auf Schwierigkeiten zwischen den Akteuren.
Herr
Dr. Fischer
wirft ein, diese Schwierigkeiten müsse man aber doch ausräumen können. Es könne
nicht sein, dass die Musikschule nicht teilnehme. Die Musikschule biete Tanz an
und müsse sich dann auch an einer solchen Veranstaltung beteiligen.
Frau
Viehoff
verweist auf Schwierigkeiten zwischen den anderen Tanzschulen und der
Musikschule und betont, man könne eine Teilnahme nicht verordnen. Sie räumt
ein, man könne möglicherweise erneut versuchen, die Akteure wieder an einen
Tisch zu holen. Sie hält aber fest, dass sie selbst dieses Gespräch nicht führen
könne.
Frau
Suda faßt
zusammen, der Ausschuss sei einhellig hier der Meinung, dass man durch
Gespräche versuchen müsse, die Musikschule wieder mit einzubeziehen.
Frau
Viehoff
antwortet Herrn Dr. Fischer, zum Thema Kulturhauptstadt habe es mehrere
Schwerpunkte gegeben und das Kulturamt Hagen sei zum Schwerpunkt Stadt der
Kulturen eingeladen worden. Über die anderen Bereiche liegen ihr leider keine
Informationen vor.
Herr
Dr. Fischer
betont, es liege ihm daran, dass die Stadt Hagen im RVR nicht nur eine
Randerscheinung bleibe. Essen habe sich auch mit Unterstützung der Stadt Hagen
beworben, daher wolle man auch beteiligt werden.
Zum
Thema Interkultur ergänzt Frau Viehoff, es sei geplant, die Politik
einzubinden und gemeinsam mit ihr ein Konzept zu erarbeiten, das eine Chance
habe realisiert zu werden. Sie bittet um etwas Geduld, da sie noch keinen
genauen Zeitfahrplan habe.
Bezüglich
der Kooperation mit der Hagenbad GmbH gebe es eine Anfrage, eine
Muschelsalatveranstaltung in einem der Hagener Freibäder durchzuführen, dafür
erhalte das Kulturamt einen Zuschuss.
Zur
Moderation der Reihe Literazzia hält Frau Viehoff fest, Herr Land biete
sich als ausgewiesener Kenner der zeitgenössischen Literatur für diese
Veranstaltung von daher besonders an.
Frau
Suda wendet
sich an Frau Viehoff und bittet, bis zu einer der nächsten Sitzungen einmal
eine Dokumentation zum Thema Kulturelles Netzwerk zu erstellen, die auch die
finanziellen Auswirkungen enthalten soll. Man wolle auch wissen, wie es nach
diesem Pilotprojekt denn weitergehe.
Außerdem
fragt sie nach, ob es eine Terminabsprache bzw. eine Kooperation zwischen
Kulturamt und dem Schlossverein Werdringen gebe.
Frau
Viehoff
antwortet, es gebe einen Informationsaustausch über die einzelnen Termine aber
ein Kooperationswunsch sei vom Verein bisher nicht an das Kulturamt
herangetragen worden.
Herr
Meier regt
zum Thema Kulturhauptstadt Essen an, unter dem Schwerpunkt Industriekultur doch
möglichst auch Haus Harkorten mit einzubeziehen.
Frau
Kramps hält
die Programmvorschau für ausgewogen und spannend und begrüßt besonders das
Angebot für Kinder und Jugendliche und die Aktivitäten zur
Fußballweltmeisterschaft.
